Dienstag, 12. Dezember 2017

„Was wir haben, ist eine Scheindemokratie“ – Dirk Müller über unsere akuten Probleme

Thema: Weltprobleme

Dirk Müller über unsere akuten Probleme
„Was wir haben, ist eine Scheindemokratie“


veröffentlicht von Der Fehlende Part am 06.10.2017

Dirk Müller, auch bekannt unter dem Spitznamen „Mr. Dax“, betont, dass er kein Zyniker ist, wenn er von einer „Scheindemokratie“ spricht. Er konstatiert lediglich, dass trotz Wahlen die großen Entscheidungen schon längst in Hinterzimmern getroffen wurden und der Bürger diesbezüglich kein Mitspracherecht hat.
So stellt Müller fest, dass der Abschied vom Verbrennungsmotor längst beschlossene Sache ist und die deutsche Automobilindustrie nicht im Geringsten auf die strukturellen Veränderungen hin zur Elektromobilität vorbereitet ist. Was das für Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben wird, vor allem, wenn man die aktuelle Zuwanderungspolitik der Bundesregierung mit in Betracht zieht, erläutert Müller im Gespräch.
Eine tiefere Integration Deutschlands in die Europäische Union sieht der Finanzexperte als Chance. Man müsse es aber richtig machen. Was die internationalen Krisenherde angehen, so sieht Müller vor allem China als großes Crash-Risiko.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

American Supps
tolles Interview mit dem richtigen Mann

Jens
Dirk Müller - ehrlich, authentisch, intelligent, symphatisch - ein Mann mit Weitsicht und Rückgrat. Tolles Interview.

sari4tune
Wozu dann Millionen Zuwanderung gebraucht werden soll, wird immer unheimlicher.

Doreen Meier
Oha Dirk Müller geht mit dem Wind? Irgendwie hab ich bei diesem Interview ein ganz komisches Gefühl im Bauch.

RUWAR
Zusammengewachsenes Europa = keine Demokratie. Die Schweiz ist der einzige demokratische Staat. Große zentralistische viel Völker Staaten waren immer undemokratisch.

mbschluessel
Zu der Anfangs erwähnten Scheindemokratie empfehle ich den Vortrag von Professor Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk! hier bei Youtube (zumindest noch)

COheiress oYH-M
Besagte Diskussionen rund um die Wahlen sind nichts anderes als eine Beschäftigungstherapie.

ralf maris
Kommt das Elektroauto und das automatisierte Fahren, liegen wir wirtschaftlich und freiheitlich am Boden und werden NIE mehr aufstehen.

Gedankenquelle
Danke für diesen Beitrag
min.15.25 Die Zuwanderer aus dem Orient bzw. aus Teilen Afrikas haben überhaupt kein Interresse dem Deutschen den Arbeitsplatz streitig zu machen , denn sie haben nicht vor hier zu Arbeiten . Hier sind sie aus nur einem Grund , Money for nothing , chicks for free

palina
das ist die Aussage von Seehofer, die Dirk Müller erwähnt hatte
Horst Seehofer, erklärt warum Wählen sinnlos ist !!! Bei Pelzig 20.5.2010
https://www.youtube.com/watch?v=19asrm-S4i0 

Zickenschulze AT
Tolles Interview ja, aber heute klingt das alles ein wenig abgemilderter und ist mit einem Seitenspringer Stempel behaftet im Gegensatz zur strengen Linie vor den Wahlen.
Welcher "Friseur" hat ihm denn inzwischen den Kopf gewaschen und die Haare neu gekämmt, ha,? Sieh an die Wandlungdfähigkeit. Geht auch schon mit der Mode.

John Galois
Ich finde weder ne Scheindemokratie noch ne Diktatur nicht schlimm, solange die richtige Politik gemacht wird. Aber die wird nicht gemacht. Am meisten hat mich in diesem "Wahlkampf" schockiert, dass eine Menge Themen 0 angesprochen wurden, von der Rentenproblematik der Zukunft über die Zukunft des Euro und der ganzen Hilfsschirme, über die Zukunft der Bildung und wie unser Bildungssystem immer unqualifizierte Abgänger produziert und dabei mehr kostet, bis hin zum Master-Thema, nämlich was nun eigentlich mit dem Flüchtlingsthema ist. Mir wurde bisher kein allumfassender "Marshallplan" für die Flüchtlinge vorgelegt. Es ist überhaupt nix geklärt. Wer ist hier? Wie lange? Soll der bleiben? Was soll er leisten? Wann ist das entsprechende "Ergebnis" in der Zukunft als Erfolg zu werten? Wann gilt einer als Integriert? Wie wird nicht-Integration geahndet, sanktioniert oder gar toleriert? Es wurde gar nix gesagt, außer das Merkel keinen Fehler gemacht hat. Das ist schon unglaublich.


Montag, 11. Dezember 2017

»Wer beherrscht die Welt?« Spiegelbestseller: von Noam Chomsky

Thema: Weltenherrscher

»Wer beherrscht die Welt?«
von Noam Chomsky

»Wer beherrscht die Welt?«
von Noam Chomsky

»Wer beherrscht die Welt?«, so heisst das neueste Werk von Noam Chomsky, ein emeritierter Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit den 1960er Jahren einer der prominentesten Kritiker der US-amerikanischen Politik. Noam Chomsky ist der international bekannteste Intellektuelle der Vereinigten Staaten. Dieses Werk ist die zornige Abrechnung mit den USA und ihrer rücksichtslosen Machtpolitik – von einem der streitbarsten Denker der Gegenwart.

„Die Frage, wer die Welt regiert, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Aber die einflussreichsten Akteure sind klar auszumachen.“ Auch nach der Ära Obama gilt: Die USA betrachten sich grundsätzlich als die Guten – selbst dann, wenn sie das Gleiche tun wie jene, denen sie Böses unterstellen: Zivilflugzeuge abschießen, willkürlich Leute inhaftieren und mit Drohnen umbringen oder in fremde Länder einmarschieren.

Das Primat der militärischen Intervention und der unerbittliche Drang, alleinige Weltmacht zu bleiben, bilden die Konstanten der amerikanischen Politik – auch wenn dadurch Staaten ins Chaos und Menschen ins Verderben getrieben werden. Im Land dagegen haben die Reichen und Mächtigen fast freie Hand, jenseits demokratischer Kontrollen und unbeachtet von einer zunehmend gleichgültigen Bevölkerung.

Wohin führt uns das? Welche Folgen hat das für den Rest der Welt? In seiner so brillanten wie präzisen Analyse zeigt Noam Chomsky die fatalen Folgen der imperialen Politik der USA für das ohnehin immer chaotischere Zusammenleben auf unserem Planeten.

Nach wie vor betrachten sich die USA grundsätzlich als die Guten – selbst dann, wenn sie das Gleiche tun wie jene Staaten, denen sie Böses unterstellen: Zivilflugzeuge abschießen, willkürlich Leute inhaftieren und umbringen, in fremde Länder einmarschieren. Und sie nehmen in Kauf, dass die Existenz der Menschheit bedroht ist wie noch nie. Dabei gäbe es die Chance auf Frieden und Sicherheit. Man müsste sie nur nutzen.

Das Buch ist eine Streitschrift, ein fulminanter Rundumschlag über die Politik der amerikanischen Administration. Als eminent wichtig sieht er an, nicht in die Argumentationsfalle des IS zu tappen. Echtes Engagement in der Diplomatie und Verhandlung sollten entgegengestellt werden. Der Appell von Chomsky lautet, kritisch zu sein und gegen fehllaufende Entwicklungen zu protestieren und sich zu engagieren.

Noam Chomsky wurde den 1960er und 1970er Jahren durch seine häufige öffentliche Präsenz im politischen und wissenschaftlichen Diskurs bekannt. Zu seinen bedeutendsten medientheoretischen Arbeiten gehörte die Entwicklung der Theorie des Propagandamodells zusammen mit Edward S. Herman, das manipulative Einflüsse wirtschaftlicher Interessengruppen mit Hilfe der Massenmedien auf demokratische Gesellschaften erklärt.

Seit Chomskys Kritik am Vietnam-Krieg trat er immer wieder als scharfer Kritiker der amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik in Erscheinung und wurde als Kapitalismus- und Globalisierungskritiker weltweit bekannt. Er bezeichnet sich selbst als einen "Libertären Sozialisten" (synonym mit Anarchismus) mit Sympathien für den Anarchosyndikalismus.

Literatur:
Wer beherrscht die Welt? von Noam Chomsky

Blog-Artikel:
Steuersenkungen sind kein Allheilmittel
John F. Kennedy 100. Geburtstag
Donald Trump verspricht Steuersenkungen

veröffentlicht von Blogger vorm. Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog am 12.09.2017
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.


Schlüterhofgespräche - Deutschland und Russland – Was läuft da schief?


Thema: Deutschland und Russland

Schlüterhofgespräche
Deutschland und Russland – Was läuft da schief?
Die einzelnen Teile des Videos folgen automatisch


„Deutschland und Russland – Was läuft da schief?“ – so lautete das Thema des Schlüterhofgesprächs am Montag im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Das Podium hierfür war namenhaft besetzt. Der ehemalige Bundesminister für Verteidigung, Volker Rühe, der ehem. außenpolitischer Berater von Helmut Kohl, Horst Telschik und der Botschafter a.D. und ehemalige Berater von Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Frank Elbe, waren zu Gast. Moderiert wurde der Abend vom ehemaligen Intendanten des WDR und Moskau Korrespondenten, Fritz Pleitgen.

Gerade Horst Teltschik und Frank Elbe waren mit ihrem Wissen als Zeitzeugen Garanten für einen spannenden Abend. Beide waren zur Zeit der Wiedervereinigung im Amt und setzten damals wichtige Akzente. Zusammen mit Verteidigungsminister a.D. Volker Rühe waren sich alle einig, dass die Wiedervereinigung als größte Chance für einen Neuanfang zwischen Ost und West nicht genutzt wurde. Schuldige dafür wurden auf beiden Seiten ausgemacht.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Danke Klaus für den Link

Kommentare

Marleen Scholz
Ups....nur bitte daran denken das es KEINE Wiedervereinigung gab, sondern das die DDR die BRD einverleibt hat und dadurch die privatisierung in gang gesetzt wurde. DDR 2.0 könnte man sagen, da noch Gesetze Aktiv geschaltet sind, genauso das noch Nazi Gesetze Aktiv geschaltet sind. Die Regierung kann bis heute nicht den Status Quo der BRD benennen, da ALLES ein Sodom und Gomorra darstellt !!!

Dominik Planker
In diesem Moment in dem Deutschland und Russland Wirtschaftspartner auf Augenhöhe sind, verliert Amerika die Vormachtstellung in Europa! Und da Deutschland nicht 100% souverän ist, wird es dazu nicht kommen!!

Detlef Heubach
ja, warum hat man nix getan ? verdammt noch mal .......... es war die Chance, aus Dankbarkeit für die ersehnte Wiedervereinigung, an die kaum einer glaubte - jetzt dieser Schlamassel, man kann sagen schizophren ......... gute Verhältnisse bestanden zu Russland, vorher Sowjetunion von Anfang an, nach 1949 durch die Gründung der DDR, es gab die deutsch - sowjetische Freundschaft, einige Jahre vor 1989 wurden die Verhältnisse zwischen der BRD und der Sowjetunion auch besser, das war mühevolle Arbeit, zwischen Helmut Kohl und Michail Gorbatschow bestand am Ende eine Freundschaft, das Interesse den anderen kennenzulernen, zu verstehen war da ❤ ich bin kein Insider, der Berater von Helmut Kohl hat aufgezählt was alles für Anstrengungen unternommen wurden ......... er sprach von einer Sicherheitszone bis Wladiwostok, jetzt rollen deutsche Panzer vor der russischen Grenze, keine Kontakte mehr von denen die genannt wurden, das Vertrauen der Russen zu uns Deutschen ist berechtigt verloren gegangen, im Kreml gehen Diplomaten aus vielen Ländern ein und aus, Russland orientiert sich neu, hat aber einen Türspalt offen, glaube ich, der russische Präsident Putin mag uns, Anfang 2000 hat er im Bundestag eine Rede sehr emotional gehalten, es war eine Lobrede - ................ was wir jetzt vorfinden ist alles andere als zukunftsweisend, es ist ein orientierungsloser Zustand, kaum einer wird wissen wohin wir treiben - führerlos treiben sind die richtigen Wörter 🙄 auch Helmut Schmidt kämpfte um ein friedliches Europa, für Schmidt waren auch gute Beziehungen zwischen Amerika und Russland wichtig, wenn nicht sogar von Bedeutung, von einer Polarisierung hielt er nichts, wie dumm kann man nur sein, mühevoll aufgebautes einzureißen - die Verlierer sind wir, mit Russen und Amerikanern können wir uns nicht vergleichen, auch nicht mit den Chinesen - wir wären gut beraten kleinere Brötchen zu backen und uns nicht in innere Angelegenheiten souveräner Staaten arrogant und unwissend reinzuhängen, schon aus Gründen unserer Geschichte, ich gebe aber nicht die Hoffnung auf dass sich die Beziehungen zu Russland verbessern werden, vielleicht kommt uns der Amerikaner vor, die Chinesen praktizieren es, und wir schauen uns was ab - auch eine Lernmethode ❤ traurig finde ich, es war jahrzehntelange ! ! ! Arbeit in den deutsch - sowjetischen Beziehungen und wie glücklich waren wir alle 1989 in Deutschland, was für ein Freudentaumel am Brandenburger Tor, vor 1989 stand ich manchmal am Grenzübergang Friedrichstraße und machte mir meine Gedanken oder schaute auf die andere Seite im 500 m Sperrstreifen, ich bin im Grenzgebiet aufgewachsen ...... Ich schäme mich, es ist beschämend wie wir seit Jahren mit Russland umgehen 😓 Krim und Ukraine überzeugen mich nicht, was passierte in Laos ? ( es fielen mehr Bomben wie im gesamten 2. Weltkrieg ) was passierte in Vietnam ? Im Kongo ? In Chile ? - was ist in Guantanamo los, es ist kubanisches Gebiet - warum ist dieser Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten, ausgelöst durch den Irakkrieg ? was passiert in Afrika ? warum ? und immer nur der böse Russe - man kann das nicht mehr hören und mehr und mehr Menschen begreifen es und verlieren auch das Vertrauen zu den Medien, verlieren das Vertrauen zum Staat 😒 mit Russland und den USA kooperieren und Geschäfte machen, keine Feindseligkeiten schüren und nach vorn schauen, dabei haben es Putin und Trump nicht leicht, Amerikas Präsident spricht oft von Falschmeldungen durch die Medien, die deutschen Politiker sollten Konflikte lösen und wirksame Beiträge einbringen ob in Deutschland, Europa oder in der Welt statt Gelaber und Parteienstreit - gibt soviel Elend und Ungerechtigkeit ( wer austeilt muss damit rechnen dass er auch einstecken muss, das lernen die Kleinsten schon im Kindergarten ) = Deutschland und Europa sind Erwachsen und müssen nicht wie Kinder einer Mutti Amerika hinterherlaufen, die Amerikaner gehen auch selbstbewusst ihren Weg ............... 🙄

Alexander K
Interessant ist das diese Frage gerade jetzt in Raum steht, wenn Deutschland nicht mehr gut geht

Helga Kleemann
Merkel und Co mit ihre Sanktionen gegen Russland nur weil USA das sagt.Wenn Deutschland mit Russland zusammen Arbeiten dann wären wir Unschlagbar.Das wollen die USA nicht.Denkt an das Schlagwort der Französischen Revolution: Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit! So müßte es wieder sein bei ganz Europa es geht uns alle an.

Unboxing Deutschland
Cooles Video gefällt uns,mach weiter so 💪 Schau doch auch mal bei uns vorbei, würden uns freuen. Like hast du aufjedenfall 😎

Brummel Teddybär
Es wäre besser die USA kümmern sich um ihren Kontinent. Hier in Europa haben sie nichts zu suchen. Wir wissen ja das seid der Reichsgründung die Amerikaner versuchen Deutschland und Russland zu spalten und als Gegner und Feinde in Stellung zu bringen. Wir brauchen zuerst deutsche Politiker die endlich deutsche Politik machen und nicht den Amerikanern nach der Pfeife tanzen.

Sonntag, 10. Dezember 2017

campact - Fwd: Zu früh gefreut, Herr Schmidt!

 


 
Liebe Leser,
was für eine Protestwelle: Hätte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) geahnt, was er mit seinem Glyphosat-Alleingang auslöst – er hätte ihn wohl sein lassen. Hunderttausende Protestunterschriften, spontane Demonstrationen und jetzt auch noch mehrere tausend Campact-Aktive, die in den vergangenen Tagen für eine starke Antwort auf sein Monsanto-Manöver gespendet haben.
Anfang Januar wollen wir mit einer Großdemonstration auf den Straßen Berlins ein nationales Glyphosat-Aus fordern – und zugleich eine Studie präsentieren, die beweist, dass ein Verbot in Deutschland möglich ist. Damit das klappt, brauchen wir allerdings noch 2.000 weitere Spender/innen. Ich bitte Sie: Unterstützen auch Sie Demonstration und Studie – und damit ein nationales Glyphosat-Verbot!
Meine E-Mail von Anfang der Woche habe ich Ihnen noch einmal angehängt.
Herzliche Grüße
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen

Liebe Leser,
neue Hoffnung für ein Glyphosat-Verbot: Christian Schmidts mieses Manöver könnte nach hinten losgehen. Letzte Woche hat der CSU-Agrarminister das Ackergift europaweit durchgesetzt – mit Tricks und Täuschung. Ein herber Rückschlag für uns alle. Doch eine Hürde muss Glyphosat noch nehmen: Jedes Mittel, das den Wirkstoff enthält, braucht in Deutschland eine neue Zulassung.[1]
Eigentlich ist das nach einem positiven EU-Beschluss reine Formsache. Doch massive Kritik der Medien und unser Protest haben das geändert. 400.000 Unterschriften, spontane Demonstrationen in München und Berlin: Aus dem Glyphosat-Alleingang wurde eine Regierungskrise. Immerhin, die SPD versichert: Sie will Glyphosat in Deutschland verbieten.[2] Damit ist das Zulassungsverfahren wieder offen.
Anfang des Jahres fällt die Entscheidung. Die große Gefahr: dass nach der Weihnachtspause alles vergessen ist. Denn die Glyphosat-Lobby ist umtriebig. Schon säen die Lobbyist/innen in Berlin Zweifel, ob Deutschland Glyphosat überhaupt allein verbieten darf.[3] Jetzt müssen wir alles daran setzen, dass die SPD zu ihrem Wort steht. Egal, ob in der noch amtierenden Regierung oder einer neuen: Sie muss den Glyphosat-Ausstieg durchsetzen.
Hier ist unser Plan: Schon im Januar wollen wir einen Doppelschlag landen – und brauchen dafür Ihre Unterstützung.
  • Erst präsentieren wir der Presse eine Studie, die allen beweist, dass Deutschland Glyphosat verbieten kann. Dafür muss ein/e angesehene/r Rechtsexpert/in mehrere Wochen arbeiten, die Kosten liegen bei über zehntausend Euro.
  • Dann fluten Zehntausende die Straßen Berlins zur großen „Wir haben es satt!“-Demo am 20. Januar und fordern im Bündnis mit vielen Organisationen das Glyphosat-Verbot in Deutschland. Damit die Demo richtig Eindruck macht, wollen wir Anzeigen schalten, viele Flyer und Plakate unter die Leute bringen, eine große Bühne mieten und Busse organisieren.
Das können wir nur gemeinsam wuppen. Deswegen bitte ich Sie, Seien Sie dabei. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
Frankreichs Präsident Macron legt vor und will Glyphosat innerhalb weniger Jahre aus seinem Land verbannen. Zieht Deutschland mit, wird Schmidts Alleingang zum Bumerang: Ein nationales Verbot in den beiden größten EU-Ländern – das wäre ein herber Rückschlag für Monsanto und Co.
Für ein solches Verbot gibt es etliche Argumente: Dass Glyphosat Krebs verursacht, gilt als wahrscheinlich. Dass es die Artenvielfalt angreift und das große Insektensterben mitverursacht, als sicher. Dass Schmidts Alleingang nicht ohne Folgen bleiben darf, sowieso. Wenn wir jetzt noch zeigen können, dass ein Glyphosat-Verbot in Deutschland rechtlich kein Problem wäre, muss die SPD auf das Glyphosat-Aus bestehen.
Gehen dann noch Zehntausende auf die Straße, könnte das den Ausschlag geben. Denn das Tolle an der „Wir haben es satt!“-Demo, die jedes Jahr im Januar durch Berlin zieht: Hier demonstrieren Bäuerinnen und Bauern gemeinsam mit Verbraucher/innen für die Agrarwende. Damit ist auch das Lieblingsargument der Agrarlobby entkräftet: Nicht alle Landwirt/innen wollen das Ackergift.
Hunderttausende sind gegen Glyphosat. Im Januar können wir uns das nationale Verbot holen. Was es dafür braucht: gute Argumente, gepaart mit einer bunten, engagierten Bewegung auf der Straße. Bitte ermöglichen Sie diesen Doppelschlag mit Ihrer Spende. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
Herzliche Grüße
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen
PS: Besonders frech fand ich Schmidts Begründung für seinen Alleingang: „Politiker, die nie entscheiden, ecken nie an“, sagte er dem ARD Morgenmagazin.[4] Ich möchte den Agrarminister mit solcher Dreistigkeit nicht durchkommen lassen. Sie auch nicht? Dann ermöglichen Sie bitte unseren Protest mit Ihrer Spende.
Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:
Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE68 2512 0510 6980 2706 31
BIC BFSWDE33HAN
[1] „Wenn die AfD helfen muss“, Die tageszeitung, 30. November 2017
[2] „SPD-Chef Schulz spricht sich für Glyphosat-Verbot aus“, Süddeutsche Zeitung, 29. November 2017
[3] „EU-Kommissar warnt Mitgliedstaaten vor nationalem Glyphosat Verbot“, Topagrar Online, 3. Dezember 2017
[4] Christian Schmidt im Interview des Morgenmagazins, ARD, 28. November 2017
Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt
  Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden
 

SPD für ergebnisoffene Gespräche mit Union über Regierungsbildung

Thema: SPD-Parteitag

SPD für ergebnisoffene Gespräche mit Union über Regierungsbildung

Abstimmung beim SPD-Parteitag Foto: tagesschau.de
Der SPD-Parteitag hat sich mit großer Mehrheit für ergebnisoffene Gespräche mit der Union über eine Große Koalition ausgesprochen. Man sagt es nicht offen, aber tatsächlich bewegt sich die Parteiführung - zumindest der größte Teil - in Trippelschritten auf eine neue Regierungsbeteiligung, sprich: GroKo, zu.

Es ist eine einzige Verhohnepiepelung der SPD Wählerschaft. Am 24. September wurde ganz klar gesagt, sie nehmen die Rolle der Opposition ein. Und Schlag heute sind sie wieder umgekippt. Es ist einmal passiert und es ist nocheinmal passiert und es ist heute wieder passiert. Die SPD hat sich wieder einaml von ihrer Glaubwürdigkeit verabschiedet - und da führt die SPD Debatten über Glaubwürdigkeit der Partei!

Wer so realitätsfern und stur an einer GroKo festhält beweist, dass er nicht im entferntesten an einer nachhaltigen Politik interessiert ist. Jeder ist sich selbst der Nächste und Hauptsache der Posten hält noch ein paar Jährchen. Nach mir die Sintflut. Der SPD-Nachwuchs kann einem jetzt schon leid tun.

Die Menschen wollen Veränderung und kein "Weiter so". Entweder gibt in den nächsten vier Jahren, in welcher Konstellation auch immer, Änderungen in den Kernthemen wie Bildung, Rente, Pflege, Steuern und/oder Umwelt, oder diese Gesellschaft steuert auf mehr wie schwierige Zeiten zu.

Blog-Artikel:
SPD steht am Scheideweg
Die SPD sucht den dritten Weg

eingestellt am 10.12.2017 von Blogger,vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog - Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Am Rande des Atomkriegs

Thema: Der Kalte Krieg

ZDF-History: Die heißesten Momente des Kalten Krieges
Film von Bernd Mütter



Es waren die gefährlichsten 40 Jahre der Weltgeschichte. Im Kalten Krieg standen sich Ost und West unversöhnlich gegenüber. Beide Seiten verfügten über Arsenale von mehreren zehntausend Nuklearsprengköpfen. ZDF-History rekonstruiert fünf Momente, in denen der Kalte Krieg kurz davor stand, ein Dritter Weltkrieg zu werden. Beteiligte beider Seiten beschreiben, wie störanfällig das "Gleichgewicht des Schreckens" tatsächlich war.

Die Öffentlichkeit auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs hatte den Eindruck, dass die Regierungen der USA und der Sowjetunion die brisante Situation weitgehend im Griff hätten. Das "Gleichgewicht des Schreckens", so hieß es, sorge für stabile Verhältnisse. Tatsächlich jedoch gab es im Verlauf des Kalten Krieges mehrere Situationen, in denen das Schicksal der Menschheit am seidenen Faden hing. Die meisten dieser kritischen Momente wurden vom Militär beider Seiten verschwiegen. Nie erfuhr die Öffentlichkeit die ganze Wahrheit.

Während der Kubakrise 1962 erfuhren die westlichen Medien zwar von der Seeblockade der US-Navy gegen kubanische Häfen, nicht aber von der Beinahe-Katastrophe, die dadurch um ein Haar ausgelöst worden wäre. Ebenso unbekannt blieb eine kurze, aber hochbrisante Episode im Herbst 1983. Die Entspannungspolitik der 70er Jahre war vorbei.

Reagan forcierte die so genannte "Nachrüstung" der NATO, die Sowjetunion stand wegen ihrer Invasion in Afghanistan unter Druck. In dieser angespannten Lage meldete ein sowjetischer Spionagesatellit am 26. September 1983 den Abschuss von fünf US-Interkontinentalraketen. Dem diensthabenden Offizier der sowjetischen Raketenabwehr, Oberstleutnant Petrow, blieben nur wenige Minuten, um einen Gegenschlag autorisieren zu lassen. Warum er das nicht tat und weshalb er dafür von der Sowjetarmee mit einem hohen Orden ausgezeichnet wurde, berichtet er exklusiv im Interview.


Mit dem Cadillac durch die Mauer
Fluchthelfer im Kalten Krieg
Burkhart Veigel | König der Fluchthelfer - Schrecken der Stasi


© www.skb-tv.de | 24.01.2017

Vom Bau der Berliner Mauer erfuhr Veigel aus der Zeitung, da er sich zu diesem Zeitpunkt nicht in Berlin aufhielt. Als er zum Wintersemester 1961 zurück nach Berlin kam, betätigte er sich sofort als Fluchthelfer. Bis Januar 1962 war er als "Läufer" (mit Ausländer-Pässen) in der sogenannten Girrmann-Gruppe aktiv, anschließend organisierte er zusammen mit einigen Kommilitonen eine eigene Fluchthelfergruppe. Die Gruppe grub unter anderem Tunnel und baute verschiedene Autos zu Fluchtfahrzeugen um. Das MfS beobachte die Vorgänge um Veigel genau und versuchte, ihn zu entführen. Daraufhin verließ Veigel West-Berlin und zog 1969 nach Hannover. In seiner Zeit als Fluchthelfer verhalf Veigel ca. 650 Menschen zur Flucht in den Westen.

LINK | http://www.fluchthilfe.de/de

1976 ließ er sich als Orthopäde, Sportmediziner und Manualtherapeut in Stuttgart nieder. 2007 zog Burkhart Veigel wieder nach Berlin, um über seine Zeit als Fluchthelfer zu forschen und zu schreiben. So ist das Standardwerk über die Fluchthilfe durch die Berliner Mauer entstanden: "Wege durch die Mauer - Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West". Für sein Engagement für die Freiheit erhielt er 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Burkhart Veigel wurde am 24. März 1938 in Eisfeld geboren. 1959 legte er sein Abitur am humanistischen Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart ab. Nach Ableistung des Grundwehrdienstes studierte er ab dem Frühjahr 1961 Medizin an der FU in Berlin.

Kategorie Unterhaltung
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Am Rande des Atomkriegs
Kampf um Kuba und Berlin
Film von Bärbel Schmidt-Sakic und Stefan Brauburger


Kategorie Menschen & Blogs
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Als ein US-Aufklärungsflugzeug am 14. Oktober 1962 sowjetische Raketenbasen auf Kuba entdeckte, drohte der nukleare Rüstungswettlauf der Supermächte zu eskalieren. Die Machtprobe zwischen Washington und Moskau führte die Menschheit vor 50 Jahren an den Rand des Dritten Weltkriegs. Wie eng die Krise in der Karibik mit einem anderen Konfliktherd mitten in Europa verbunden war, dem geteilten Berlin, zeigt der Film von Stefan Brauburger und Bärbel Schmidt-Sakic.

Beide "Inseln" waren Streitobjekte der Supermächte. War Kuba der sozialistische Stachel im Fleisch der US-Amerikaner, blieb Westberlin auch nach dem Bau der Mauer eine Provokation für die Sowjetunion. Die USA drohten, die Freiheit der Stadt, ihre Zugangswege und die Präsenz der Westmächte notfalls militärisch zu verteidigen, stützten sich dabei auf ihre nukleare Überlegenheit.

Viel spricht dafür, dass Chruschtschow durch die Raketenstationierung auf Kuba nicht nur Castros Insel schützen und im atomaren Rüstungswettlauf aufholen wollte. Er konnte damit auch die Voraussetzung schaffen, in der Berlin-Frage mehr Druck auf Kennedy auszuüben. Der US-Präsident geriet in Zugzwang. Hohe Militärs forderten von ihm, Kuba notfalls anzugreifen, bevor die sowjetischen Mittelstreckenraketen einsatzfähig waren. Doch würde Moskau dann womöglich gegen die "Achillesferse" Westberlin vorgehen - und der Funke nach Europa überspringen?

Zudem standen auf Kuba längst taktische Nuklearwaffen zur Abwehr bereit, davon hatten die Entscheider in Washington keine Kenntnis. Hätte der sowjetische Befehlshaber auf Kuba etwa im Fall einer US-Invasion Atomsprengköpfe eingesetzt - darin sind sich damalige Akteure beider Seiten heute einig - wäre eine nukleare "Kettenreaktion" in Gang gekommen, die auch vor Europa nicht Halt gemacht hätte.

Wie nach Jahrzehnten freigegebene Dokumente aus Militärarchiven in Ost und West belegen, hätte der Mitte des Kontinents ein Inferno gedroht. Manöverberichte und Planspiele malen drastische Szenarien aus: Mehr als 2000 Nukleardetonationen hätten vor allem den deutschen Raum in eine Trümmerwüste verwandelt, mit zig Millionen Toten. Zudem hätten wohlmöglich Deutsche gegen Deutsche Atomwaffen einsetzen müssen, denn NVA und Bundeswehr verfügten über Trägersysteme, die im Kriegsfall mit nuklearen Sprengköpfen ihrer Vormächte bestückt worden wären.

In letzter Minute verständigten sich Kennedy und Chruschtschow - über geheime Kanäle - auf einen Kompromiss. Im Gegensatz zu höchsten Militärs auf beiden Seiten waren sie zu dem Schluss gekommen, dass ein Atomkrieg zwischen Ost und West nicht mehr führbar war.

Samstag, 9. Dezember 2017

Deutschland liefert trotz Spannungen weiter Waffen an die Türkei


Thema: Waffengeschäfte

Trotz Spannungen:
Deutschland liefert weiter Waffen an die Türkei

Ungeachtet der politischen Spannungen zwischen Berlin und Ankara bezieht der türkische Präsident weiterhin Waffen und Munition aus Deutschland. Damit erreichen die Exportgenehmigungen in die Türkei in diesem Jahr fast das Niveau von 2015 (insgesamt 160 Millionen Euro).

Ungeachtet der politischen Spannungen zwischen Berlin und Ankara bezieht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan weiterhin Waffen und Munition aus Deutschland.

Seit Anfang dieses Jahres erteilte die Bundesregierung bis zum 7. November genau 115 Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter in die Türkei im Wert von 30,6 Millionen Euro. Hinzu kamen weitere 377 Einzelgenehmigungen für kriegstaugliche Ausrüstungen, sogenannte Dual-use-Güter, im Umfang von 89,4 Millionen Euro.

Das geht aus einer Antwort von Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) auf eine Anfrage von Linken-Vizefraktionschefin Sevim Dagdelen hervor, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) in den Freitagsausgaben berichtet. Neben den Ausfuhrgenehmigungen lieferte Deutschland in diesem Jahr bereits Rüstungsgüter im Umfang von rund 35 Millionen Euro an Ankara.

Damit erreichen die Exportgenehmigungen in die Türkei in diesem Jahr fast das Niveau von 2015 (insgesamt 160 Millionen Euro). Sie liegen aber noch deutlich unter dem von 2016 (190,6 Millionen Euro). Größte Genehmigungsposten sind seit Jahresanfang zwei Vorgänge im Volumen von rund 18 Millionen Euro über Rüstungsgüter aus der Kategorie „Bomben, Torpedos, Raketen, Flugkörper, andere Sprengkörper und Sprengladungen sowie entsprechende Ausrüstung und Zubehör“.

Weitere Detailangaben machte die Bundesregierung nicht. Linken-Außenexpertin Dagdelen sagte dem RND, es sei „ungeheuerlich, dass die Bundesregierung weiter Munition für den Krieg in der Türkei liefern lässt, während deutsche Journalisten als Geiseln des Erdogan-Regimes in der Türkei festgehalten werden“.

Die Bundesregierung müsse „die tödlichen Exporte sofort stoppen“, forderte sie. „Durch ihre Rüstungsexportpolitik schaffen Union und SPD immer mehr Fluchtursachen und stützen gleichzeitig das Regime in Ankara.“ (dts)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

„Reporter ohne Grenzen“ zensiert Schweizer Presseclub

Thema: Zensur



veröffentlicht von klagemauerTVam 06.12.2017

Der Schweizer Presseclub in Genf geniesst einen ausgezeichneten Ruf, doch als dieser einen kritischen Vortrag über die vom Westen hochgelobten Syrischen Weißhelme ankündigte, prasselte die Kritik von allen Seiten. ✓ http://www.kla.tv/11570 Selbst „Reporter ohne Grenzen“, die sich laut eigener Angaben für die Pressefreiheit und gegen Zensur einsetzen, forderten mit scharfen Worten eine Absage des Vortrags. Zensurgegner, die plötzlich Zensur fordern? Kla.TV deckt hier die tatsächlichen Hintergründe auf ...

WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren.

Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news

Kommentare

Rico
Da haben sie aber in ein Verbrecher ääh Wespennest gestochen ! Respekt an den Direktor !

Uwe Schramm
Reporter ohne Grenzen??? NEIN Reporter für die USA !!!

Ines Handy
Und genau diese Reporter/Journalisten machen damit das Berufsbild eines jeden Journalisten unglaubwürdig! Genau diese Journalisten sollten doch alle Menschen ehrlich aufklären! Unglaublich, was sich momentan in den europäischen Ländern bzgl "Meinungsfreiheit und -vielfalt" so abspielt!
Andrea Mogg
Zensur wo man hinschaut! Es ist sehr TRAURIG , da die meisten Menschen es nicht mitbekommen. Sie ziehen die Schlinge immer weiter zu!

A Weber
An diesem Beispiel sieht man genau, weshalb es für Journalisten so schwer ist, auch mal eine andere Seite zu beleuchten. Man wird von allen Seiten beschossen, muss um seinen Job fürchten. Unglaublich!!

VeraNadezda Lübov!
Das ist es ja, RUSSLAND Kritik ist immer gerne, aber ja jemand Russland lobt, oder was nettes zeigt, da kommt sofort Zensur! Die Medien waren, sind, und werden NIE FREI!!! Besonders nicht in USA!!! "richtig ist Regierungs Meinung, oder keine"!!!

Rotbart
Und wieder ein großer Schritt gegen das schon veraltete Modell des investigativen Journalismus. Sowie für die Zensur

Glück Traum
es wird immer offensichtlicher, wer hinter den allen nicht staatlichen Organisationen steckt. von Spenden haben sie nie gelebt.

Freitag, 8. Dezember 2017

Er zündelt schon wieder - Die Welt versteht ihn nicht

Thema: Donald Trump

US-Botschaft in Jerusalem
Die Welt versteht Trumps Entscheid nicht

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, sorgt weltweit für Beunruhigung.

Die Weltgemeinschaft hat mit grösster Besorgnis auf den historischen Alleingang Donald Trumps zur Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt reagiert. Für Freitag wurde eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats zu dem Thema angesetzt.

Der US-Verbündete Saudiarabien rief die USA auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Die Nato-Partner Frankreich und Grossbritannien als Vetomächte sowie weitere Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates beantragten eine Sondersitzung des Gremiums in New York. Sie soll bereits am Freitag stattfinden.

«Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es Zeit ist, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen», hatte Trump am Mittwoch in Washington gesagt. Die Entscheidung des Weissen Hauses erfuhr auch die Rückendeckung des US-Aussenministeriums.

Applaus kam von jüdischen Verbänden in den USA sowie aus Israel. Premierminister Benjamin Netanyahu sprach von einem «historischen Tag für Jerusalem». Jerusalem sei unter anderem Sitz von Regierung und Parlament Israels.

Kritik im Nahen Osten und Europa

Neben Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte sich besonders auch die Führung des Irans kritisch geäussert. «Die amerikanische Regierung hat sich mit dieser Erklärung dazu entschlossen, alle internationalen und bilateralen Resolutionen und Vereinbarungen zu verletzen», sagte Abbas. Die Palästinenser haben zu einem Generalstreik und Kundgebungen am Donnerstag aufgerufen.

«Diese irrationale und provokante Entscheidung wird zu einer weiteren Intifada sowie mehr Extremismus und Gewalt führen», hiess es vom Aussenministerium in Teheran. Die radikal-islamische Hamas erklärte, das palästinensische Volk werde angemessen reagieren. Ein Hamas-Führer sprach offen von einer «Kriegserklärung». Die Türkei warf Trump vor, internationales Recht zu brechen.

Auch in Europa reagierten die Regierungen mit Besorgnis. «Ich glaube, dass sie (die Entscheidung Trumps) wirklich das Risiko beinhaltet, dass eine ohnehin schon schwierige Lage dort im Nahen Osten und in dem Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern jetzt noch weiter eskaliert», sagte der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel in den ARD-«Tagesthemen».

Auch Kanzlerin Angela Merkel liess über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert via Twitter kundtun: «Die Bundesregierung unterstützt diese Haltung nicht, weil der Status von Jerusalem im Rahmen einer 2-Staaten-Lösung auszuhandeln ist.»


Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wurde deutlicher: «Diese Entscheidung verletzt internationales Recht und alle UNO-Resolutionen.»

Kritik aus der Schweiz

Die Gesellschaft Schweiz-Palästina hat das Vorhaben von US-Präsident Donald Trump, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, verurteilt. Der Schritt verstosse gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates und breche internationales Recht.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit, es habe die Entscheidung der USA zur Kenntnis genommen, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die Schweizer Reaktion darauf werde der Geschäftsträgerin der US-Botschaft in Bern am Donnerstagmorgen mitgeteilt. Nach diesem Treffen werde auch die Öffentlichkeit über die offizielle Stellungnahme der Schweiz informiert.

«Worldwide Caution»

Das US-Aussenministerium hat indessen in einer «Worldwide Caution» zu erhöhter Wachsamkeit vor Terrorattacken aufgerufen. US-Bürger wurden augefordert, im Ausland besonders vorsichtig zu sein und sich vor Reiseantritt über etwaige Reisewarnungen für das Zielland zu informieren.

Israel hatte 1967 während des Sechs-Tage-Kriegs den arabisch geprägten Ostteil der Stadt erobert und später annektiert. Es beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt.

Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt. Unter anderem erkennen die Vereinten Nationen nicht ganz Jerusalem als Israels Hauptstadt an. Die Palästinenser sehen in Ost-Jerusalem ihre künftige Hauptstadt. (chk/sda/ap/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Richard David Precht - schon mal gehört, ist nicht Wissen

Thema: Bildung

Richard David Precht -
schon mal gehört, ist nicht Wissen - Softwareupdate Schule


veröffentlicht von RTW112Maik am 25.07.2016
Kategorie Bildung
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Kommentare

Katrin Sporthorses
Dieser kluge Mann spricht mir so was aus dem Herzen!!!
HerrPorinski
Absolut richtig, absolut gut! Das ist ein Mensch, wie ich ihn mir in der Gesellschaft wünsche. Danke, danke, danke!

Henri -W.
Ich kann mich an der gegenwärtigen Schule auch eigentlich nur beschweren. Lehrer die nach Symphatie benoten, die nicht darauf achten ob der Schüler sich nun bemüht oder nicht...
So läuft das ab. Ich vergesse nach meinem Abitur so oder so den Großteil meiner "gelernten" Themen und Informationen. Die Themen, welche dann wichtig fürs Berufsleben sind werden eigentlich nicht wirklich richtig vermittelt. Die Lehrer haben zum Großteil den Nuller an Autorität.
Natürlich ,es gibt Lehrer, die guten Unterricht machen, aber die sind sehr krass in der Unterzahl. So läuft die Schule heutzutage ab, daran kann ich, so gern ich es auch will, nichts ändern.

anna buchholz
Leider rennt man in unsere Gesellschaft gegen verschlossene Türen und Betonwände.

Troubadix Rhenus
Ich bin 48. Vor kurzem war ich nochmal an meiner alten Schule und hoffte, dort ein wenig in "Nostalgie" schwelgen zu können. Aber unvermittelt stieg mir schon durch die geschlossene Türe wieder dieser eigentlich längst vergessene eigentümliche Geruch dieser Betonkaserne in die Nase. Das hat gereicht um das Gelände wieder schnell zu verlassen. Was bin ich froh, das Kapitel "Schule" hinter mir zu haben!
Sicher: Ich habe dort lesen und schreiben gelernt, die Grundrechenarten, ein wenig Englisch. Auch das eine oder andere "Lehrpersonal" war zumindest sichtlich bemüht. Dagegen stehen aber leider auch Demütigungen, Ignoranz und Ausgrenzung. Übwohl man es mir damals genau anders herum prophezeit hat: Der Beruf heute geht mir wesentlich leichter von der Hand als damals dieses herum sitzen von 08:00 Uhr bis 13:30 Uhr.


Donnerstag, 7. Dezember 2017

Irre ist, was dem Verbraucher verheimlicht wird

Thema: Allergien

Vor was der Bauer gewarnt wird, nicht an seine Tiere zu verfüttern,
ist für die Menschen keine Notiz wert, es könnte den Profit schmälern.

*Der Stuttgarter Koch Vincent Klink hat für die Zunahme von Allergien eine Erklärung:Vor dem Mauerfall, sagt er, „gab es in der DDR kaum Allergien, jetzt haben sie die im Osten genau wie wir“. Das hängt, meint er, „mit der Aroma-lndustrie zusammen.Fast alle Lebensmittel sind industriell behandelt“. so nschreibt Arno Luik im Stern Nr.47/2017 Seite 53.

... und so ist es, immer mehr Menschen reagieren allergisch auf unterschiedliche Stoffe.

]a, so sehe ich das auch. Die Bundesbürger vertilgen jährlich über 15 Millionen Tonnen künstlicher Lebensmittel. Sie kaufen das Mehl für 29 Cent. Die meisten Weizenfelder bekommen heute Halmverkiirzer gespritzt, damit sie nicht so leicht umknicken. Das Stroh von diesen Halmverkürzern soll man Pferden nicht zum Fressen geben‚weil es die Fortpflanzung stören könnte. Aber der Mensch darf den Weizen davon zu sich nehmen! Ist doch irre.


Halmverkürzer
Chemische Pflanzenschutzmittel, die zu der Gruppe der Wachstumsregulatoren zählen. Halmverkürzer werden in unterschiedlichen Kulturen (v.a. Getreide und Raps) eingesetzt, um das Wachstum des Halms zwischen den Halmknoten zu hemmen und damit die Stabilität gegenüber Niederschlägen und Wind zu erhöhen bzw. einem so genannten "Lager" entgegen zu wirken.
Halmverkürzer

Quelle: Stern Nr.47/2017 Seite 53

Aus aktuellem Anlass: Chronisch vergiftet - Monsanto und Glyphosat

Thema: Monsanto

Tote Tiere - kranke Menschen
Eine ARTE Dokumentation
Chronisch vergiftet - Monsanto und Glyphosat


veröffentlicht von Info Channel Deutschland am 01.04.2015

Fast alle Menschen auf dem Land und in der Stadt ­haben inzwischen das Ackergift ­Glyphosat im Körper. Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

John Smith vor 1 Jahr
Es gibt nur eine Lösung. Wir versammeln uns vor einer dieser Lobbyistenveranstaltungen , die die Unbedenklichkeit von RoundUp propagieren und lassen sie von ihrem eigenen Gift kosten, sprich wir schütten Ihnen das Zeug direkt ins Gesicht.
Mal sehen, ob die jenes Mittelchen danach immer noch als harmlos einstufen. Manchmal müssen eben radikale Methoden her. Wenn Recht zu Unrecht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht.
Mit friedlichen Mitteln kann man in der heutigen Zeit leider nichts mehr bewegen. Traurig aber wahr !

We Do vor 1 Jahr
Ich halte es für einen Skandal, dass (Z.B. hinsichtlich Glyphosat) unsere Ministerien sich so einseitig für Gewinninteressen der Firmen und Chemieaktionäre und gegen des Gesundheitsinteresse der Bevölkerung einsetzen.
Man sollte solche Politiker für ihre Korruption und die Gesundheitfolgen persönlich haftbar machen.

Tim Maybach vor 1 Jahr
Glaubt mal nicht es ist nur Glyphosat von Monsanto, was so gefährlich ist. Von all dem was auf den Acker gesprüht wird ist Glyphosat noch das harmloseste Zeug. Also nicht einfach blind ein Verbot von Glyphosat fordern, sondern das ganze Bild im Auge behalten. So ziemlich alle anderen Herbizide sind gefährlicher als Glyphosat. Zudem werden auf dem Acker auch noch Insektizide, Fungizide, Düngemittel und Halmverküzer aufgesprüht. Ihr könnt aber - neben Aktionismus - was dagegen tun. Zum Beispiel Bio-Produkte einkaufen, oder nicht immer die liberalen/konservativen/rechten Parteien wählen.

Andreas Sinclair vor 1 Jahr
Monsanto gehört sofort zur Rechenschaft gezogen, Weltweit.
Wenn man nun hört dass Bayer Monsanto aufkaufen will, kriegt man das Kotzen. der gesamte Vorstand von Monsanto gehört Lebenslang hinter Gitter, Sämtliches Vermögen von Monsanto sollte sichergestellt werden und den Opfern über ein Hilfsfond zur Verfügung gestellt werden. BAYER KAUF DIESE STINKENE MENSCHEN VERACHTENDE KONZERN NICHT, ES WID DEIN UNTERGANG SEIN!Achtung viele Biersorten sind Extrem belastet´mit Glyphosat belastet.
Jeder Verbraucher in Deutshcland sollte seine Biersorte Ergooglen und sein Konsum anpassen auf wenig belasteten Bier mit Glyphosat. So stellt der Verbraucher druck auf , so das nur wenig belastbares Bier noch im Handel verkaufbar ist. eine art neues Gütesiegel würde entstehen.
Achtung
viele Biersorten sind extrem belastet ‘mit Glyphosat belastet.
Jeder Verbraucher in Deutschland sollte seine Biersorte Google und sein Konsum anpassen auf wenig belasteten Bier mit Glyphosat. So stellt der Verbraucher Druck auf, so das nur wenig belastbares Bier noch im Handel verkauf bar ist. eine Art neuen Gütesiegels würde entstehen.
Selbst die teuersten Marken in Deutschland sind in der Belastung, mit Glyphosat in unterschied bis das 60 fache belastet, gegenüber wenig belastetes Bier.

Diese Werte wurden gemessen: Biersorte gemessener Glyphosatwert, Mikrogramm pro Liter
 
Biersorte   µg/L
   
Franziskaner Weißbier     0,49
Augustiner Helles   0,46
Beck's Pils   0,50
Bitburger Pils   0,55
Paulaner Weißbier   0,66
Erdinger Weißbier   2,92
Krombacher Pils   2,99
König Pilsner   3,35
Oettinger Pils   3,86
Veltins Pilsener   5,78
Radeberger Pilsner 12,01
Warsteiner Pils 20,73
Jever Pils 23,04
Hasseröder Pils 29,74
Der Grenzwert für Trinkwasser wurde deutlich überschritten

Zum Vergleich: Der Grenzwert für Trinkwasser beläuft sich auf 0,1 Mikrogramm pro Liter, das heißt, selbst der niedrigste gemessene Wert liegt noch deutlich darüber. Für Bier gibt es aber keine Grenzwerte. LINK

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Unglaublich was die AfD aufdeckt - da gehen unsere Sozialabgaben hin

Thema: Sozialkassen

Wo bleibt ein großer Teil der Versicherungsbeiträge?


Volksentscheid in Deutschland
Am 28.11.2017 veröffentlicht

Unsere Kassenbeiträge werden verscherbelt wie Bonbons bei Karneval, wer ist dafür verantwortlich unsere Kartellparteien. Sozialversicherungsabkommen vom 30. April 1964 ( BGBl. 1965 II S. 1169
Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Tobber 23
Mal eine ernste Frage!! Wann wird das beendet??? Viel Faseln kann jeder...aber wer ändert das?? 1964...ist viel zu lange her!! Es reicht!!

Trillonix
Sozialversicherungsabkommen, das es so seit ca. 50 Jahren gibt. Kommentare unter dem Video: "Merkel, Merkel, Merkel."

mannemer Blomaul
Warum Aufregen ? Mut zur Wahrheit AFD 50 % +. Aber mal ehrlich seht ihr einen Unterschied ? Hätte man diesen Vortrag in anderen Bundesländer oder gar im Bundestag gebracht wäre die Hölle loß gewesen aber hier ist ja schon fast " zustimmung " zu hören. Sehr schön.

Gau hati
Wir werden von Verbrecher regiert die aus Deutschland ein Sozialamt für die Welt gemacht haben. Ich verachte diese Regierung und die Mitmenschen die diese Verbrecher immer wieder wählen!

Xantylon74
Das ist zwar nicht neu, aber die Mehrheit der Deutschen weiß davon noch immer nichts, was absolut skandalös ist. Wie gut könnte es den Deutschen heute schon gehen, wenn wir nicht seit Jahrzehnten all diese vollkommen unnötigen Verbindlichkeiten zu zahlen hätten! Die Deutschen könnten in ihrem hart erarbeiteten Geld inzwischen schwimmen, wenn nicht jeder zweite Cent direkt aus Deutschland oder für Zuwanderer gezahlt werden würde. Je mehr wir arbeiten, um so schneller geht es mit Deutschland bergab, das sollten all Deutschen wissen.


Anne Will - 3. Dezember 2017 - Mächtig ohnmächtig - wie geschwächt ist Angela Merkel?


Sendung am 3. Dezember 2017 | 21:45 Uhr
Mächtig ohnmächtig - wie geschwächt ist Angela Merkel?

Foto: Screenshot
    die Gäste im Studio

  • Bernd Ulrich "Die Zeit"
    Stellvertretender Chefredakteur
  • Carsten Schneider (SPD)
    Erster Parlamentarischer Geschäftsführer
    der Bundestagsfraktion
  • Ursula von der Leyen (CDU)
    Bundesministerin der Verteidigung
  • Viviane Reding Europaabgeordnete
    und ehemalige Vizepräsidentin
    der Europäischen Kommission
  • Wolfgang Merkel
    Politikwissenschaftler

Sie gilt als „mächtigste Frau der Welt“ (Forbes) und „letzte Verteidigerin des freien Westens“ (New York Times). Doch Kritiker sehen Angela Merkels Führungsstärke schwinden. Wie geschwächt ist die Bundeskanzlerin angesichts des schlechten Bundestagswahlergebnisses, der gescheiterten Jamaika-Verhandlungen und des zähen Ringens um die Bildung einer Regierung? Und kann Deutschland unter dieser Kanzlerin auch weiterhin als Stabilitätsanker in Europa gelten?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Pressestimmen

Welt.de
„Angela Merkel wird nicht mehr zu alter Macht zurückfinden“
Es sollte ein Talk über das mögliche Ende der Ära Merkel werden. Doch einige Gäste bei Anne Will gingen viel weiter: Die Zeit der Volksparteien, die Stabilität in Deutschland, die Vorherrschaft der westlichen Welt – alles vorbei.

Spiegel-online.de
"Anne Will"-Talk zu Angela Merkel Sehr schwach, ach, so schwach"
"Wie geschwächt ist Angela Merkel", wollte Anne Will von ihren Gästen wissen. Die hätten dabei fast eine Lösung für die Staatskrise gefunden. Doch Ursula von der Leyen machte die Hoffnung zunichte.

focus.de
Bei Anne Will
Experte behauptet in der ARD: "Merkel erlebt gerade ihre Kanzlerdämmerung"
Der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel hat in der TV-Talkshow "Anne Will" harte Worte über Bundeskanzlerin Angela Merkel geäußert. Der Professor behauptete: "Merkel erlebt gerade ihre Kanzlerdämmerung."
"Sie hat den richtigen Zeitpunkt für den Rücktritt verpasst." Deshalb müsse die Kanzlerin nun große Zugeständnisse an die SPD machen und würde sich immer weiter von den konservativen Kreisen in der Union entfernen. Der Wissenschaftler dazu: "Eine Kanzlerin ist nur so mächtig, wie sie von der eigenen Fraktion unterstützt wird." Die Beobachtung des Professors deckt sich jedoch nicht mit der Stimmung in Merkels eigener Partei. Laut dem neusten RTL-Trendbarometer haben 90 Prozent der CDU-Mitglieder sehr großes Vertrauen in die Kanzlerin.

Kommentare aus dem Blog

Edgar Kausch schrieb am 01.12.2017 16:45 Uhr:
Als Helmut Kohl als Kanzler abgewählt wurde hat es fast 10 Jahre gedauert bis sich aus der Union eine Persönlichkeit herauskristallisierte die in der Lage war Gerhard Schröder Paroli zu bieten.
Und wie Angela Merkel war Helmut darauf bedacht keinen möglichen Konkurrenten um die Führungsposition in seiner Nähe zu dulden. Seine Auseinandersetzung um die Führung mit Franz Josef Strauß ist filmisch schon einige male Aufgezeigt worden.
Auch andere Konkurrenten wurden nach Infragestellung seiner Führungsqualitäten in die Wüste geschickt. Zu nennen wäre hier Heiner Geißler und Lothar Spät auf dem Bremer Parteitag.
Neu war in seiner Amtszeit das er ein Negativimage durchaus auch für sich nutzen konnte. Kritik perlte an ihm ab, Probleme wurden ausgesessen.
Also kann man durchaus Parallelen zu ihrem Ziehvater erkennen. Bei öffentlichen Diskussionen zu Problemen mischte sie sich nicht ein. Und so kann man, so glaube ich sage, das sie das Kohlsche Prinzip durchaus Perfektionierte.
Schaut man auf die Ereignisse von Brüssel (Glyphosat), sowie auch die von M. Schulz Reklamierte unkorrekte Darstellung das die SPD schon grünes Licht für Verhandlungen gegeben hätte, so kann man sicher sein das der anstehende Prozess zur Regierungsfindung durchaus von irgendeiner Seite in der Union Torpediert zu werden scheint. So das der unmissverständliche Eindruck entsteht das sie Fäden in der Union nicht mehr in ihrer Hand hält. Ein pol. Magazin hat die letzte Ausgabe mit "Stunde Null" Überschrieben

Melanie Fuchs schrieb am 01.12.2017 18:47 Uhr:
Welcher Politiker ist denn heute noch stark? Frau v.d. Leyen organisiert Kita-Plätze beim Heer u. feiert das, aber miese Ausstattung. Waffenkonzerne liefern lieber beim Gegner, toll. Frau Merkel hat das Aussitzsyndrom vom Kohl übernommen, Schulz macht viel Lärm um Nichts usw.. Altmeier u. Co. sind auch Postenjäger, nicht mehr. All die, die fähig waren wurden aussortiert u. weggebissen - eben von den unzähligen Postenjägern u. Gierhälsen. Was das Volk will, wollte - bitte wen interessiert denn das noch? 709 BT-Abgeordnete bejubeln ihre hohen Diäten + Pensionsansprüche u. freuen sich auf zahllose Nebenjobs bei Banken u. Konzerne, Fußballclubs u. BER etc.- es geht nur um Geld, Macht u. lukrativste Vollversorgung zu Lasten der Bürger. Wir haben alle 4 J. 10 Std. um Demokratie zu spielen, danach streiten sich alle um Unwesentliches, das laut u. geistig nicht nachvollziehbar (die haben alle studiert?). Sie blamieren sich tgl., das Land gleich mit! Frau Merkel spielt lieber am Handy als zuzuhören - wie soll also das Parlament als Vorbild dienen? Zumal stets nur eine Hand voll da rum sitzt - von nun 709!

Karl K. schrieb am 01.12.2017 20:28 Uhr:
Angela Merkel ist vor allem vollkommen verbraucht. Wie jemand, der seit 20 Jahren im Büro sitzt und immer die gleiche monotone Tätigkeit vollzieht. Da gibt es keine Visionen und die Motivation, etwas an sich zu ändern, mehr Wenn imer das Gleiche gefordert ist, kann das bis zur Rente gutgehen, in einer verantwortungsvollen Position aber nicht.
Mir kann auch keine erzählen, dass es keine fähigen Politiker mehr gibt. Dummerweise werden diese wohl aus der ersten Reihe ferngehalten, sie könnten ja die lukrativen Posten übernehmen.
Sowas hört man immer mal wieder von Menschen, die in der Lokalpolitik tätig sind: Gerade die mit dem größten Buckel machen Karriere und bekommen die anspruchsvolleren Aufgaben übertragen.
Wir brauchen einen frischen und unverbrauchten Politiker, der nicht seine eigene Macht ins Zentrum stellt sondern etwas bewegen will, auch auf das Risiko hin, am Ende als Verlierer dazustehen.

Frank schrieb am 02.12.2017 16:23 Uhr:
Das Verhalten der SPD wird ist völlig absurd und nimmt so langsam groteske Formen an! Die SPD muss endlich mal Verantwortung für dieses Land übernehmen. Erst kommt das Land und dann die Partei. Zumindest sollte es so sein. Die Genossen haben sich gleich nach der Bundestagswahl in die Büsche geschlagen. Die Jamaika-Verhandlungen sind an FDP und Grünen gescheitert und nicht an der Union. Frau Merkel war von Anfang an kompromissbereit und sachlich. Die FDP war sehr stur und die Grünen stehen nach wie vor zu weit links von der Mitte. Eine Minderheitsregierung würde unser Land instabiler machen und Neuwahlen wären ein Armutszeugnis. Die SPD muss jetzt zuerst an Deutschland denken. Von Martin Schulz bin ich sehr enttäuscht. Von einem angeblichen Staatsmann erwarte ich etwas mehr. Angela Merkel hat sich überhaupt nichts vorzuwerfen und im Moment sehe ich zu Ihr keine Alternative!

zensiert
Gerd 49 schrieb, 02.12.2017, 22:03 Uhr
Hallo Frank, na immer noch der Merkelanbeter?
Ist klar dass Sie alle verurteilen, die ihrer Göttin nicht huldigen. Warum aber soll ihrer Meinung nach ausgerechnet die SPD sich opfern, nur damit Madame ihre Machtspiele weiter spielen kann.
Bei einigen ihrer Interviews hatte ich den Eindruck, dass sie die Aufgabe als deutsche Bundeskanzlerin nur als lästiges Übel betrachtet und ihre eigentliche Aufgabe in Euro- und Europarettung sieht, dass Sie am liebsten nebenbei noch ein wenig die Welt retten würde.
Frank, wenn ich Ihre Äußerungen der letzten Monate zur Regierung Merkel betrachte, halten Sie die Frau doch nahezu für allmächtig.
Jetzt kann sie beweisen, dass sie die "mächtigste Frau der Welt" ist. Zur Not sollte sie ganz alleine mit der CDU, neben ihren vermeintlichen, oben genannten Hauptaufgaben, "den nationalen Laden auch noch schmeißen." Eine wirklich mächtige Frau könnte das. Wenn ich mich nicht irre, erhält sie ihre Gage vom deutschen Steuerzahler und nicht von Europa und schon gar nicht von den USA, obwohl sie schon seit 2005 nach dem Motto "America first" handelt.
Aber im ernst Frank, merken Sie nicht, dass Sie sich so langsam eine Neue zum Anbeten suchen sollten?

Bei Anne Will scheint AfD-Hetze ein Garant für Freischaltung zu sein.
Hätte in diesem Fall wohlmöglich auch genutzt

Peter Fischer schrieb am 03.12.2017 14:56 Uhr:
Zitat Redaktion:
"Sie gilt als „mächtigste Frau der Welt“ (Forbes) und „letzte Verteidigerin des freien Westens“ (New York Times)."
Zitat Ende.
Angesichts derart realitätsferner Behauptungen der "Neu Jork Zeit", hier von der Will Redaktion zitiert, frage ich mich schon, was man dem deutschen Volk noch alles so unter jubeln will. Wo und wann hat Frau Merkel jemals die Freiheit des deutschen Volkes oder gar des Westens verteidigt? Das genaue Gegenteil ist der Fall. Fangen wir an mit der Bankenrettung, kommen dann zu Griechenland und ESM und als ob das noch nicht reicht, muss Deutschland dann von Frau Merkel auch noch mit Islamisten geflutet werden. Und es ist das deutsche Volk, dass nun die Einschränkungen seiner Freiheit zu tragen hat. Joggen für Frauen nur noch unter Begleitschutz möglich, zu betonierte Weihnachtsmärkte, Polizei in Berlin von kriminellen Clans unterwandert usw. usf.. Und genau diese Zustände werden dem deutschen Michel nun als Freiheiten verkauft. Ohne mich!!!

Klaus Winkler schrieb am 04.12.2017 17:38 Uhr:
Warum ist Frau Merkel immer noch in Amt und Würden?
Weil Sie geschickt vorgibt sämtliche gesellschaftlichen Utopien umsetzen zu können. Deutschland ist eine Arbeitsgesellschaft, innerhalb derer es keineswegs demokratisch zugeht. Nur zur Erinnerung - dort verbringen die Leute die meiste Zeit.
Also gut wir sind ein reiches Land mit florierender Wirtschaft (noch) und jeder konsumiert so gut er kann.
Da es uns so gut geht kann schon mal ein gewisses Schuldgefühl aufkommen und so hat man auch die einladensten Asylgesetze der Welt. Man ist halt immer der Beste.
Ja und da ist noch die große Furcht vor einem neuen europäischen Krieg, wenn z.B. die AFD drankäme. Sind wir eigentlich noch besetzt? Ich würde mal sagen wir sind noch in der Bewährungszeit und haben zu tun was uns gesagt wird.
Also gut wir sind völlig souverän und deshalb müssen wir den europäischen Zentralstaat bauen damit nichts mehr schief gehen kann. Ob das alles im finanziellen Ruin endet? Keine Diskussion - wir gehen den Weg bis zum Ende. Merkel geh voran wir folgen.

Marie schrieb am 04.12.2017 20:59 Uhr:
Wer sich jenseits der medialen Plapperrunden derer, die sich für die "Elite" halten, über den korrupten Zustand dieses Landes einschließlich der Justiz informieren will, dem sei heute die ARD-Doku über Ehrenwörter eines deutschen Politikers, die "geistig-moralische Wende" und schwarze Kassen empfohlen. Gelegentlich gibt es sie noch, die politischen Dokus mit sachlicher Info, meist zu später Abendstunde - sonst könnten sich ja zu viele Zuschauer womöglich richtig informieren. Eine Justiz, die es erlaubt, dass ein Bundeskanzler sich per "Ehrenwort" über die Verfassung hinwegsetzt, auf die er einen Eid geschworen hat, das GG mit Billigung der Justiz außer Kraft setzt, gehört zum System BRD.
Dazu gehört auch, dass die Kriminalität der unteren Schichten (Ladendiebstahl, Schwarzfahren bis hin zum "Diebstahl" eines Pfandbons von dieser Justiz akribisch verfolgt wird, während die Kriminellen der "Elite" regelmäßig ungeschoren bleiben. Unsere Gefängnisse sind weitestgehend belegt von Angehörigen der unteren Schichten - nicht, weil die oben weniger kriminell sind, sie werden in fast allen Fällen nicht belangt oder kommen mit symbolischen "Strafen" davon. Dazu passt, das Deutschland, das so leidenschaftlich gern mit dem Finger auf andere zeigt, mittlerweile einen Spitzenplatz im Ranking der schlimmsten Steueroasen weltweit einnimmt und selbst namhafte Steuerbetrüger-Paradiese überflügelt.

Seite 79
Westcoast schrieb am 04.12.2017 13:24 Uhr:
Hallo Frau Müller,
auch finde es immer wieder amüsant wie man hier mit Parolen wie „Merkel ist an allem Schuld und muss sofort zurücktreten“ um sich schmeißt. Die Antwort wer es denn stattdessen machen soll, bleibt man jedoch schuldig.
Aber das kommt wohl vom Dauerkonsum alternativer Medien. Man schimpft über die Mainstream-Medien, wittert gar überall Zensur aber glaubt gleichzeitig jede noch so abseitige Verschwörungstheorie.
Jede Kolumne dieser Helden der alternativen Medien wie Daniele Ganser, Jürgen Todenhöfer, Willy Wimmer, Werner Altnickel, Andreas von Bühlow etc. wird begierig aufgesogen. Zweifel an deren Ansichten sind gänzlich ausgeschlossen. Allein die Tatsache, dass deren verquere Weltsicht nicht von den Mainstream-Medien aufgegriffen wird, reicht als Beweis für Echtheit und Wahrheit aus.
Und eines ist ohnehin klar.
Wenn erst der „wahre Sozialismus“, ganz egal ob der von links oder der neuentdeckte völkische Sozialismus a la Höcke, Einzug hält, dann werden goldene Zeiten anbrechen.
Das werden die Zweifler wie sie und ich auch noch einsehen.
Und das es bei manchen so schön bunt ist, könnte auch an der Meditation gegen Chemtrails liegen (nicht lachen, es gibt Menschen die dies wirklich und ernsthaft praktizieren).
Viele Grüße Westcoast

zensiert
Schmitti schrieb am 05.12.2017 11:25 Uhr:
@Westcoast
Zur Zeit des Kalten Krieges waren die Zeitungen des Springer-Verlages die Vorreiter im Kampf gegen den Sowjetkommunismus. Aber ab 2.8.1989 trat ein Wandel ein. Die DDR wurde nicht mehr als „DDR“ bezeichnet. Das muss an einem besonders fanatischen Anhänger dieser Zunft vorbeigegangen sein. Selbst 28 Jahre nach ihrem Tod wird die mausetote DDR von Ihnen immer noch als „DDR“ bezeichnet.
Übrigens, eine Verbindung zu Chemtrails und den von Ihnen genannten Namen der „Verschwörer“ konnte ich nicht feststellen. Bei Syrien allerdings bezogen sich die „Verschwörer“ auf die Aussagen von Journalist/innen vor Ort, die auch der Sprache mächtig sind und auf christliche Hilfsorganisationen, während Sie und das Nahost-Büro in Kairo voll den Aussagen der dschihadistischen „Rebellen“ vertrauten. Ja, wer sagt da wohl die Wahrheit? Das betraf auch die Flüchtlingsströme innerhalb Syriens. Die Menschen flüchteten aus den Gebieten der sunnitischen Islamisten (IS, Al-Nusra usw) ins Gebiet des „Schlächters“ Assad. So berichteten Journalisten vor Ort.

pfälzer schrieb am 05.12.2017 12:39 Uhr:
Rückkehrprämien für Illegale ? Deutschland macht sich lächerlich. Wer soll da noch an den Rechtsstaat glauben ?
Ich vermute, daß der hilflose deutsche Rechtsstaat demnächst Antiklau-Prämien an osteuropäische Banden zahlt.

G.Leonhardt schrieb am 05.12.2017 14:38 Uhr:
Lesen Sie hierzu dochmal auf ZEITonline vom 4.12.2017 . (Rückkehrprämien für abgelehnte Asylbewerber) Vielleicht hilft Ihnen das weiter.
Und bringt wenigstens etwas Differenziertheit in Ihre Gedanken.

HaJo Richter schrieb am 05.12.2017 16:30 Uhr:
Es gibt Fehler, die sind nicht korrigierbar. Da gibt es nur noch Schadensbegrenzung.
Sie haben vollkommen recht, mit Rückkehrprämien macht sich Deutschland lächerlich und der Rechtsstaat wird zu Farce.
Die andere Seite ist, es sind soviel der "Willkommenskultur" gefolgt, die sind in absehbarer Zeit nicht rückführbar oder abzuschieben, von Integration ganz zu schweigen. Ich kenne die Tarife nicht aber der Schlepper verlangt mind. 2000 Euro; da sind 1000 Euro "Prämie" nicht viel für Merkels Einladung nach Deutschland. Ich erinnere mich gut wie ihr Bild von Zuwanderern hochgehalten wurde. Als "Schadensersatz" für die Signale aus Deutschland ist das nicht viel. Für die, die auf dem Meeresgrund angekommen sind, hat das keine Bedeutung mehr.
Es ist verständlich, wenn der Gymnasiast als Bahnhofsklatscher nicht mal einen Schritt weiter denkt. Die öffentlich rechtlichen Medien sehen schon ihre Verantwortung; die haben aber so starr auf ein paar Rechtsradikale geblickt das sie die Welt um uns herum vollkommen aus dem Blick verloren haben. Dann war das Signal in der Welt. Selbst wer zwischen echten Asyl, Zuwanderern aus Kriegsgebieten und reinen Wirtsschaftsmigranten unterschied galt da schon als Nazi.
Die Folgenabschätzung war aber Merkels Aufgabe. Sie hat wie immer zunächst abgewartet, gepeilt aus welcher Richtung der Wind weht und hat dann den öffentlich rechtlichen Medien vertraut - typischer Anfängerfehler. Jetzt ist Merkel und die ganze CDU/CSU mit ihr massiv geschwächt.