Freitag, 9. August 2013

EU will kleine Münzen abschaffen

Thema: Die grössten Sorgen der EU-Behörde

Begründung: Hohe Kosten


In den Geldbeuteln der europäischen Bürger könnte es vielleicht schon bald etwas übersichtlicher zugehen. Die EU-Kommission hat Pläne vorgestellt, die kleinen Münzen im Wert von ein und zwei Cent abzuschaffen. Grund sind die relativ hohen Kosten - die den Wert der Münzen übersteigen. Insgesamt habe die Ausgabe der Kleinstmünzen in den 17 Euro-Staaten seit Einführung 2002 etwa 1,4 Milliarden Euro gekostet. Währungskommissar Olli Rehn legte den Euro-Ländern nun vier Szenarien für eine billigere Herstellung oder eine Abschaffung der Cent-Münzen zur weiteren Diskussion vor.

die-kleinen-cent-muenzen
Die kleinen Cent-Münzen sind teuer in der Herstellung und verschwinden ständig
(Quelle: Picture Alliance/ZB)
Zu den hohen Kosten für die Produktion kommt außerdem noch, dass der Bedarf für das Kleingeld besonders hoch ist. Gut jede zweite Eurocent-Münze ist laut Kommission eine Ein- oder Zwei-Cent-Münze. Insgesamt seien in den letzten elf Jahren 45,8 Milliarden solcher Kleinstmünzen in Umlauf gebracht worden.

Abschaffen oder Auslaufen lassen

Zwei von der Kommission vorgeschlagene Szenarien sehen vor, die Kosten für die Cent-Münzen zu reduzieren, etwa durch eine andere Materialmischung oder ein effizienteres Prägungsverfahren. Für diese Option spricht aus Sicht der Kommission, dass ein Ende der Ein- und Zwei-Cent-Münzen bei vielen Menschen kein Verständnis finden würde. Die Menschen könnten diese Maßnahme als Verteuerung wahrnehmen.

Das laut Kommission vernünftigere Szenario sieht die komplette Abschaffung vor. Dies solle entweder geschehen, indem innerhalb einer bestimmten Frist möglichst viele Cent-Münzen eingesammelt und sie dann als Zahlungsmittel verboten werden. Oder aber, es würden einfach keine weiteren Münzen mehr herausgegeben.

Kleine Münzen verschwinden aus dem Geldumlauf

Dann, so die Kommission, würden die Ein- und Zwei-Cent-Stücke mit der Zeit automatisch verschwinden. Erstens weil sie keinen praktischen Nutzen mehr hätten und zweitens weil die kleinen Münzen sowieso ständig verloren gingen. Viele Verbraucher räumen das Kleinstgeld auch zuhause aus dem Geldbeutel und sammeln es zum Beispiel in Flaschen, bringen diese aber offensichtlich nie zur Bank.

Die restlichen Euro-Länder könnten dem Beispiel Finnlands folgen. Dort sind praktisch keine Ein- und Zwei-Cent-Münzen im Umlauf. Sie wurden nur aufgrund einer Verpflichtung gegenüber der EZB in einer kleinen Auflage geprägt. Kleine Cent-Beträge werden dort beim Bezahlen einfach auf den nächsten Fünf- oder Zehn-Cent-Betrag auf- oder abgerundet.
Quelle: AFP, t-online.de


Kommentar


Wäre es nicht besser und auch preisgünstiger, man würde diese EU-Bande abschaffen?
Mehr als der größte Schwachsinn ist bisher nicht aus Brüssel gekommen!

... doch, gewaltige Subventionen für die, die eh schon alles haben.

Eine schon seit sehr langer Zeit betriebene Umverteilung von unten nach oben.
Man kann den Eindruck bekommen, DAS ist der eigentliche Grund der EU: Subventionen von den Steuerzahlern einsammeln, an die "Richtigen" verteilen und dabei selber "Kasse machen".




Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Der Kommentar erscheint manchmal erst nach Freigabe