Freitag, 26. August 2016

Fotograf des „Jungen aus Aleppo“ steht in Verdacht zu syrischen Kopfabschneidern Verbindung zu haben

Thema: Kalter Krieg

Verbindungen zu syrischen Kopfabschneidern
Fotograf des „Jungen aus Aleppo“ steht im Fokus

Fotograf Raslan, der in Aleppo den Jungen Omran filmte, steht offenbar in Verbindung zu syrischen "moderaten" Rebellen. Ein Facebook-Foto zeigt Raslan mit Männern, die unlängst einen Palästinenser-Jungen vor laufender Kamera enthaupteten.

Das Foto des kleinen Omran aus Aleppo ging um die Welt. Mahmoud Raslan, Fotograf in Syrien und Mitglied des „Aleppo Media Center“ – einer syrischen Aktivistengruppe – , hat den Jungen gefilmt.

Der Bub wurde vor wenigen Tagen nach einem Luftangriff in Aleppo mit blutender Stirn, unter Schock und mit leerem Gesichtsausdruck aus einem Gebäude gerettet und in einem Krankenwagen gesetzt. (Siehe: Helfer: „Jeden Tag Dutzende Omrans in Aleppo“ und „Tragödie von Jungen aus Aleppo von Medien instrumentalisiert“: Moskau dementiert Luftschlag auf Wohnviertel)

Das Bild des Kindes wurde von den Medien zum Symbol des Syrien-Krieges erhoben. Aktuell herrscht besonders um Aleppo mediales Interesse, da sich in der strategisch wichtigen Stadt eine humanitäre Katastrophe abspielt.

Aleppo-Fotograf und Kopfabschneider-Rebellen

Der Fotograf des "Jungen aus Aleppo" mit "moderaten" Rebellen, die einem palästinenser Kind den Kopf abgeschnitten haben. Foto Screenshot Facebook
Mahmoud Raslan wurde dabei fotografiert, wie er mit knallblauem T-Shirt den Jungen im Krankenwagen filmte. Jetzt steht der Fotograf erneut im Fokus.

Im Netz verbreiten sich einige Bilder, auf denen Raslan mit Männern abgelichtet ist, die offenbar einen zwölfjährigen Palästinenser enthauptet haben. (Siehe: Vor laufender Kamera: Mit USA verbündete „moderate Rebellen“ enthaupten palästinensisches Kind)

Blogger hatten die Bilder entdeckt, die „Süddeutsche Zeitung“ griff die Story auf. Die Echtheit der Bilder kann nicht belegt werden. Es gibt derzeit aber auch keine Hinweise auf eine Montage.

Mahmoud Raslan veröffentlichte das Foto am 5. August auf seinem Facebook-Konto. Auf dem Bild ist er mit demselben blauen T-Shirt zu sehen. Im Hintergrund stehen sieben Männer, die für die Oppositionsgruppe, die Zenki-Miliz, kämpfen. Die Anhänger dieser Miliz werden im Westen als „moderate“ Rebellen bezeichnet und teilweise von westlichen Regierungen finanziell unterstützt.

Foto Screenshot Facebook
Das Problem ist aber, dass die Männer, mit denen Raslan fotografiert wurde, auch in einem Handyvideo zu sehen sind, das Ende Juli international für Aufsehen sorgte. In dem Video haben die Männer einem kleinen Jungen, etwa zehn bis zwölf Jahre alt, auf der Ladefläche eines roten Pick-Ups den Kopf abgeschnitten. Sie hatten ihm vorgeworfen, ein Anhänger des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu sein. Twitter-Nutzer und Blogger haben die beiden Fotos nun verglichen und kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um die selben Männer handelt.

Nach der Enthauptung des Kindes habe die Zenki-Miliz von einem „individuellen Fehlverhalten“ gesprochen, berichtet die „Morgenpost“. Doch einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge, seien Taten wie diese kein Einzelfall. In einer Beweissammlung mit dem Titel „Torture Was My Punishment“ (Folter war meine Bestrafung) hätten Zeugen unter anderem von Folterungen erzählt, so die Zeitung. Demnach seien diese Methoden auch von den „moderaten“ Rebellen durchgeführt worden. Darunter auch die Zenki-Miliz.

Raslan veröffentlichte das Bild mit den Rebellen nur wenige Tage nach der Enthauptung des Kindes. Syrische Aktivisten halten es für kaum denkbar, dass Raslan nichts von der Enthauptung des Jungen gewusst hat.

Bruder des „Jungen von Aleppo“ nach Angriff gestorben

Der ältere Bruder von Omran ist nach dem Angriff am Mittwoch seinen Verletzungen erlegen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Der Zehnjährige war wie Omran bei bei dem Angriff verletzt worden, sagte Raslan der Agentur. Nun sei er wegen der schweren Wunden im Bauchbereich gestorben.

Raslan habe die Familie getroffen und ihr sein Beileid ausgedrückt. Dem Fotografen zufolge war der Junge am Freitag nach einer Operation noch stabil. Sein Zustand habe sich am Samstag allerdings drastisch verschlechtert. (so/dpa)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Donnerstag, 25. August 2016

campact - “Vorläufiges” CETA??? Das geht gar nicht!

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Der Bundestag (also wir alle...) als Zaungast bei CETA?
Eigentlich dürfen die nationalen Parlamente bei CETA nun mitreden. Doch die Bundesregierung will diese Mitbestimmung aushebeln: CETA soll „vorläufig“ in Kraft treten. Das ist ein Schlag für unsere Demokratie – und wir wehren uns gemeinsam in einem starken Bündnis.

Liebe Leser,
Anfang Juli gibt EU–Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bekannt, dass die nationalen Parlamente nicht über CETA abstimmen dürfen. Die europäische Öffentlichkeit ist entsetzt – und protestiert gemeinsam. Juncker muss einlenken: ein enorm wichtiger Sieg.

Doch jetzt ist die nächste üble Finte da: Die EU-Kommission will CETA zu großen Teilen „vorläufig“ in Kraft setzen – auch ohne Zustimmung der nationalen Parlamente. Und was tut Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dagegen? Nichts! Seine Passivität ist eine Zustimmung zu dem demokratiefeindlichen Plan. CETA  könnte viele Jahre lang wirken – ohne Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Selbst bei einer späteren Ablehnung von CETA wäre völlig unklar, wann und wie das gescheiterte Abkommen überhaupt zurückgebaut werden könnte.

Gemeinsam mit dem BUND, Foodwatch, Greenpeace und Mehr Demokratie bilden wir jetzt eine starke Mannschaft – es muss Druck auf Gabriel her. Er darf die „vorläufige Anwendung“ von CETA in keinem Fall akzeptieren. Gabriels Kurs gefällt der Wirtschaft – aber er schreckt Millionen Wähler/innen ab. Darauf müssen wir den angehenden Kanzlerkandidaten angesichts der schlechten Umfragewerte für die Sozialdemokratie jetzt stoßen. So schnell wie möglich wollen wir ihm 250.000 Unterschriften übergeben. Damit ihm klar wird: Wir Bürger/innen erwarten sein Nein zu CETA. Bitte kommen Sie ins Team – und unterzeichnen jetzt unseren Appell.
Nein, es ist kein schlechter Witz. Sigmar Gabriel und Angela Merkel meinen das wirklich ernst: Bundestag und Bundesrat sollen über CETA beschließen dürfen – aber es wird vorher schon mal in Kraft gesetzt! Nach dem Willen der Bundesregierung ohne den umstrittenen Investitionsschutz, und das Zauberwörtchen heißt „vorläufig“. Aber aus „vorläufig“ wird schneller „endgültig“, als wir „CETA“ sagen können. Wie ist das möglich?

Der EU-Vertrag von Lissabon erlaubt die „vorläufige Anwendung“ von völkerrechtlichen Verträgen als Ganzes oder in Teilen. Beschließen können das allein die Regierungen – die Parlamente haben nichts zu melden. Das wurde so vereinbart, um Verträge schneller in Kraft setzen zu können – was praktisch ist, wenn es um echte Verbesserungen wie Klimaabkommen geht. Aber CETA ist keine Verbesserung, sondern eine Katastrophe!

Sigmar Gabriel versucht, CETA als den harmlosen, netten Vertrag mit dem freundlichen Land Kanada zu verkaufen. Dabei ist CETA keineswegs harmloser als TTIP:
  • CETA führt eine Paralleljustiz für Konzerne ein, mit der diese gegen Maßnahmen zum Umwelt-, Gesundheits-, Verbraucher- und Arbeitsschutz vorgehen können.
  • CETA setzt Ausschüsse ein, die an neuen Gesetzen und Regeln mitwirken sollen und in die Kompetenzen von Bundestag und Bundesrat eingreifen.
  • CETA gefährdet das Vorsorgeprinzip – ein Kernprinzip des Gesundheitsschutzes der EU. Das ermöglicht bisher, Gentechnik, Pestizide und Chemikalien zu verbieten, solange Risiken für die Gesundheit nicht klar ausgeschlossen sind.
  • CETA ist TTIP durch die Hintertür: 80 Prozent der US–Investoren in Europa haben Niederlassungen in Kanada – und könnten CETA für Klagen nutzen.
Bei so einem Vertrag ist kurzer Prozess nicht drin! Hier ist eine breite gesellschaftliche Debatte notwendig und eine starke Stimme der Parlamente. Unser Protest muss jetzt genau dafür stehen! Mit einem heißen Herbst erzwingen wir die Beteiligung von Bundestag und Bundesrat an CETA. Und zwar bevor Fakten geschaffen werden.
Herzliche Grüße
Maritta Strasser, Kampagnendirektorin
Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Es ist schon eine Frechheit, dass die EU-Kommission als „Regierung der EU“ uns Bürgerinnen und Bürgern so ein dreistes Katz-und-Maus-Spiel aufzwingt. Bei uns schlägt das aber nicht in Verdrossenheit um – im Gegenteil: Wir gehen noch unbeirrter aufs Ziel zu. Bitte kommen Sie mit:
Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt
Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden
 

change.org - Moses

Hallo liebe Leser, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren.

Moses' Abschiebung und Trennung von seinen Brüdern verhindern, bevor es zu spät ist!


Justin Lutterbey
Wolfenbüttel, Deutschland
Ich bin Justin Lutterbey, ein enger Freund und Fußballkamerad von Moses. Gemeinsam mit unserer gesamten Mannschaft des MTV Wolfenbüttel kämpfen wir dafür, dass Moses in Deutschland bei uns und seinen jüngeren Brüdern bleiben darf:
Am Donnerstag, den 28.07.2016, sorgte ein südsudanesischer Flüchtling namens Moses für Aufsehen, indem er auf einen Strommasten nahe Wittmar/Remlingen (Landkreis Wolfenbüttel) kletterte und drohte sich das Leben zu nehmen, weil er zurück nach Italien abgeschoben werden sollte.
Auch wenn unsere Nachrichten selten drüber berichten, sollte man wissen, dass in der jüngsten Nation der Welt (Unabhängigkeit seit 2011) einer der grausamsten Kriege der Welt tobt. Ein Krieg, der schwer verständlich ist. Ein Krieg, der mit Waffen auch aus Deutschland gekämpft wird. Und der von Kindern ausgefochten wird: Immer wieder werden Kinder und Jugendliche gegen ihren Willen verschleppt und zum Morden und Foltern ausgebildet.
Weihnachten 2014, während die Familie gemeinsam feierte, kamen bewaffnete Männer in ihr Haus, trieben ihn und seine Brüder mit Gewalt auf Laster und verschleppten sie in den Dschungel, um sie dort zu Kindersoldaten zu machen.
Wer Moses kennengelernt hat, weiß, dass er ein Mensch ist, der einen starken und gesunden Willen hat und ein Anführer-Typ ist. So gelang ihm nach einiger Zeit auch die Flucht. Er wusste nicht, wo er war oder wo er hingehen sollte, aber er sagte: "Besser auf der Flucht frei zu sterben als versklavt zu werden und morden zu müssen." Er rettete mehrere andere Kindersoldaten.
Moses hatte zudem das Glück auf seiner Seite: Er fand seine verschleppten Brüder wieder und beschloss, sie in Sicherheit zu bringen. Sie müssen auf dieser Flucht Unvorstellbares ausgehalten haben. Doch sie haben überlebt. Sie überlebten Hunger und Durst, sie überlebten ISIS, sie überlebten Libyen. Sie überlebten 13 Tage Mittelmeer.
In Italien wurden sie inhaftiert. In den seltenen Momenten der Schwäche, die er sich erlaubt, hat Moses mir erzählt, dass es schwer war, die Hoffnung nicht zu verlieren und nur seine Brüder, für die er sich verantwortlich fühlt, ihn durchhalten ließen. Er wurde geschlagen und verhört, wieder und wieder, und wusste nicht einmal, welche Antworten von ihm erwartet wurden. Nach 21 Tagen wurden ihnen Fingerabdrücke abgenommen, bevor ihnen nahegelegt wurde, besser aus Italien zu verschwinden.
Immerhin hatten sie ein Ziel: Ihr Bruder Joe in Deutschland. Auf abenteuerlichen Wegen erreichten sie schließlich Schöppenstedt. Ihr Ziel war Sicherheit, Frieden und eine Familie sein zu dürfen. Die Reste einer Familie. Sie kamen hier ohne alles an.
Und mir wird dieser Tag immer in Erinnerung bleiben: Totgeglaubte schließen sich in die Arme. Sie haben alles verloren, ihre Zukunft ist absolut ungewiss, ihr Land, an dem sie so hängen, ein einziger Trümmerhaufen. Was sie noch haben, sind nur sie selber.
Man würde erwarten, dass Menschen in so einer Situation aufgeben. Nicht Moses und seine Brüder. Moses lernt Deutsch und spielt beim MTV Wolfenbüttel Fußball. Er will sich hier integrieren. Sein momentaner Traum ist es, Lokomotivführer zu werden. Er findet großen Trost in seinem christlichen Glauben und in seinen Freunden. Er ist ein junger Mann mit einer grausamen Lebensgeschichte, der ohne jeden Zweifel als Paradebeispiel für den menschlichen Überlebenswillen gesehen werden kann.
Leider sind unsere Gesetze andere: Als einziger Volljähriger ist, für sein, und nur für sein Asylverfahren, Italien zuständig. Ihn nun aber von seinen jüngeren Brüdern und Freunden zu trennen, wäre untragbar. Moses ist bereits ein fester Bestandteil unseres Lebens und somit ein mehr als gutes Beispiel für die deutsche Integrationspolitik. Eine Abschiebung wäre ein unverträglicher Rückschritt unserer Politik und Gesellschaft.
Was nun passiert, weiß keiner. Aber eines ist klar: Moses und seine Brüder brauchen uns! Mithilfe Ihrer Unterschrift können wir es schaffen, Moses' Abschiebung zu verhindern. 

Friedensfahrer gedenken der polnischen Opfer des Stalin-Terrors in Katyn

Thema: Friedensfahrt

Am 19. August besuchten die über 200 Teilnehmer der Friedensfahrt Berlin – Moskau die Gedenkstätte Katyn in der westrussischen Region Smolensk. Damit setzen sie ein Zeichen der Völkerfreundschaft mit Polen, das ein wichtiges Glied in der Kette gutnachbarschaftlicher Beziehungen zwischen Ost und West darstellt.

In Katyn, 20 Kilometer westlich von Smolensk, wurden auf Befehl Stalins 4.400 polnische Offiziere als wehrlose Kriegsgefangene hingerichtet. Insgesamt kamen bei ähnlichen Massakern an der militärischen, intellektuellen und auch geistlichen Elite Polens 22.000 bis 25.000 Menschen ums Leben. Durch den Besuch der Gedenkstätte im Wald des traurigen Geschehens von 1940 wollten die Friedensfahrer ein deutliches Zeichen setzen, dass Kriegsverbrechen nicht nur aufseiten einer Nation verübt werden können, sondern mit der Unmenschlichkeit des politischen Instruments „Krieg“ per se erklärbar werden.

Stellvertretend für die 235 Teilnehmer der Friedensfahrt mahnte Initiator Rainer Rothfuß: „Krieg entmenschlicht immer. Daher sind auch militärische Drohgebärden, wie sie derzeit von der NATO kommen, schon der falsche Ansatz um Frieden zu sichern. Eine plötzliche Eskalation kann nie ausgeschlossen werden. Die Folgen wären wieder verheerend, das persönliche Leid unermesslich!“

Die Organisatoren der Friedensfahrt erhoffen sich durch die Geste des Gedenkens polnischer Opfer von Kriegsverbrechen der Sowjetunion durch die Niederlegung von 200 Nelken an der Gedenkstätte Katyn Verständnis für ihr Anliegen, einen unteilbaren und keine Nationen ausschließenden Frieden in einem nach Osten erweiterten, großen „Haus Europa“ zu erzielen. Für die polnische Bevölkerung ist dieses Signal von besonderer Bedeutung, da historisch bedingt eine gewisse Skepsis gegenüber den benachbarten Machtzentren Deutschland und Russland vorherrscht und daher nur glaubwürdiger Respekt vor dem Friedensinteresse Polens Grundlage einer tragfähigen gesamteuropäischen und Russland einschließenden Sicherheitsarchitektur sein kann.

Die Teilnehmer der Friedensfahrt danken den polnischen Grenzbehörden für die Priorisierung bei der Grenzabfertigung von Weißrussland nach Polen durch Öffnung des Diplomatenübergangs für die 70 Fahrzeuge des Konvois. Die Abwicklung der Formalitäten wurde als sehr freundlich und zuvorkommend empfunden.

Um die polnische Öffentlichkeit mit der verbindenden Botschaft der Friedensfahrt Berlin – Moskau zu erreichen, wurde die vorliegende Pressemitteilung an diverse polnische Medien versendet.

Weitere Informationen zur Friedensfahrt finden sich unter www.druschba.info sowie tagesaktuell von den Etappen der Friedensfahrt auf Facebook unter www.facebook.com/druschba.paneurasia

Quelle: homment.com

Mittwoch, 24. August 2016

campact - Die gehen weg wie warme Semmeln


 
Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Flyer entscheiden den Machtkampf
1,4 Kilometer hoch wäre der Turm, würden wir die 3,5 Millionen Info-Flyer für die sieben Demos gegen TTIP und CETA am 17. September stapeln. Sie merken: Es braucht viele Menschen, um sie alle zu streuen. Bitte helfen Sie uns bei dieser Kraftanstrengung! Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Flyer-Paket für den großen Verteiltag am 10. September, eine Woche vor den Demos.

Liebe Leser,
„Fortschrittsprojekt“ – so preist EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) CETA. Für den linken Parteiflügel hält Matthias Miersch dagegen: „Kein sozialdemokratisches Mitglied eines Parlaments kann diesem Abkommen in der vorliegenden Fassung zustimmen.“ Der Ringkampf um CETA bei den Sozialdemokraten läuft – einen Monat vor dem SPD-Sonderparteitag, auf dem die Delegierten darüber entscheiden.
Doch wir ringen mit! Am 17. September – zwei Tage vor dem Parteitag. Bei sieben Großdemos gegen CETA und TTIP zeigen wir den Sozialdemokrat/innen: Wir wollen die undemokratischen Handelsabkommen nicht. Auch in Köln, ganz in Ihrer Nähe. Je mehr wir werden, desto leichter wird es für die SPD-Delegierten, auf ihre Bürger/innen zu hören  und klipp und klar Nein zu CETA zu sagen.
Damit das klappt, brauchen wir jetzt Sie, Gerd Dietrich. Und zwar schon am Samstag, den 10. September, eine Woche vor den Demonstrationen. Bitte helfen Sie uns, an tausenden Orten Demo-Flyer zu verteilen. So erfahren möglichst viele Menschen von den Demonstrationen. Sie könnten die Handzettel vor Bio-Läden, Supermärkten oder an Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen verteilen. Es reicht auch schon eine Viertel- oder eine halbe Stunde. Hauptsache, überall wird verteilt  und Sie machen mit!
Bestellen Sie jetzt online Ihr kostenloses Paket mit Demo-Flyern. Sie erhalten es per Post. Ihnen entstehen keine Kosten. Und wenn Sie lieber an einem anderen Tag als dem 10. September verteilen möchten, können Sie das natürlich auch tun.
Am Samstag vor den Demonstrationen gegen TTIP und CETA in München, Berlin und Hannover verteilten Campact-Aktive auch an tausenden Orten Flyer. Meistens wurden sie ihnen aus den Händen gerissen – und wenig später gingen tatsächlich unglaublich viele Menschen auf die Straße. Diesen Erfolg wollen wir jetzt wiederholen. Damit am 17. September so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich zu den Demos in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München und Leipzig kommen.
Wir wissen: Die allerbeste Form, viele Menschen für die Demo zu gewinnen, ist und bleibt der persönliche Kontakt. Deshalb setzen wir auf Sie: Verteilen auch Sie am Samstag, 10. September, Demo-Flyer bei Ihnen vor Ort – oder gerne auch an einem anderen Tag. Machen wir es den SPD-Delegierten doch bitte leicht, nach überwältigenden Demonstrationen Nein zu CETA zu sagen.
Weitere Infos zu den Demos finden Sie hier
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand
PS: „Wenn Gabriel mit dem Kopf durch die Wand will, wird die Wand stärker sein.“ So kommentierte ein Mitglied der SPD-Parteispitze gegenüber der Frankfurter Rundschau Gabriels Pläne. Der will unbedingt ein Ja zu CETA beim Kleinen Parteitag der SPD durchdrücken. Wie stark die Wand ist, das hängt auch von unserem Protest ab. Zeigen wir dem SPD-Chef am 17. September gemeinsam, wie viele Bürger/innen sich gegen seinen Kurs stellen. Bitte helfen Sie uns dabei!
Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt
  Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden