Freitag, 30. September 2016

Zusatzbeiträge der Krankenkassen steigen drastisch

Thema: Gesundheitskosten

Kostenexplosion
Zusatzbeiträge der Krankenkassen steigen drastisch

Das Gesundheitssystem wird immer teurer - und die Versicherten müssen zahlen. Laut neuen Berechnungen dürfte auf Durchschnittsverdiener ein Zusatzbeitrag von mehr als 50 Euro im Monat zukommen.

Berlin. Gesetzlich Krankenvers1cherten droht ein drastischer Anstieg des Zusatzbeitrags. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem, Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen hat laut „Spiegel Online“ hochgerechnet, dass sich der Beitrag bis 2020 mehr als verdoppeln werde. Ein Durchschnittsverdiener mit 1.960 Euro beitragspflichtigem Einkommen zahle derzeit 21,76 Euro monatlich, bis 2020 seien es 54,74 Euro bei einem Durchschnittseinkommen von dann 2.261 Euro.
Die Gesundheitsausgaben stiegen schneller als die Einkommen der Versicherten, sagte Wasem. Die Kassen erhalten Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds für jeden Versicherten. Das Geld reicht allerdings wegen stark steigender Kosten nicht aus. rd

Quelle: Westfalenpost am 17.09.2016 und Spiegel-Online

» der Kommentar des Blogschreibers «

Wie hieß es noch von Seiten der Politikerdarsteller? "Aufgrund der Flüchtlinge wird es keine Beitragserhöhung geben". Und "die Kostenübernahme für die Gesundheitsfürsorge erfolgt durch den Bund" also duch Steuermittel.
Und nun werden die Versicherten durch saftige Erhöhungen der Zusatzbeiträge zur Kasse gebeten. Andernfalls wären ja auch Politiker, Staatsbedienstete und deren Gönner beteiligt.
Natürlich wird wieder behauptet werden, dass die Beitragserhöhungen nichts mit den Flüchtlingen zu tun haben. Eine Erklärung, warum die Kosten von den Versicherten und von den Kassen-Ärzten getragen werden müssen, statt über Steuern finanziert zu werden, wird man uns aber nicht geben. Brauchen wir wirklich noch länger eine so verlogene "Regierung"?
Genaue Informationen bekommen Sie hier bei Spiegel-Online


theduran.com: Hillary Clinton die Kandidatin aus Lügen, Tod und Zerstörung

Thema: Kalter Krieg

Die Webseite TheDuran.com berichtet:

Wikileaks-Gründer Julian Assange sagt: "1700 E-Mails in Hillary Clintons Sammlung beweisen, dass sie Waffen an ISIS in Syrien verkauft hat".
Schweizmagazin.ch

Julian Assange sagt: "1700 E-Mails in Hillary Clintons Sammlung beweisen, dass sie Waffen an ISIS in Syrien verkauft hat", berichtet auch die Webseite theduran.com

In Obamas zweiter Amtszeit genehmigte Aussenministerin Hillary Clinton die Lieferung von in den VSA hergestellten Waffen nach Katar, ein Land das sich der Muslimbruderschaft verpflichtet sieht und die libyschen Rebellen unterstützt hat um die Gaddafi Regierung zu stürzen und dann die Waffen nach Syrien zu liefern und Al Kaida zu finanzieren.

Clinton übernahm die Hauptrolle, die sogenannten "Freunde Syriens" (auch bekannt als Al-Kaida/ISIS) bei der Organisation des CIA-geführten Aufstands für einen Regimewechsel in Syrien zu unterstützen. Unter Eid verweigerte Hillary Clinton öffentlich Zeugnis darüber abzulegen, dass sie nach dem Terroranschlag Anfang 2013 in Benghazi über die Waffenlieferungen wusste, heisst es bei theduran.com.

In einem Interview mit Democracy Now wurde nun von Wikileaks Julian Assange erklärt, dass 1700 E-Mails von Hillary Clinton vorhanden sind, die sie direkt nach Libyen mit Syrien verbinden und direkt zu Al Qaida und ISIS.

Quelle: theduran.com

http://theduran.com/
Hillary Clinton: the candidate of lies, death, and destruction

Julian Assange says “1,700 emails in Hillary Clinton’s collection” proves she sold weapons to ISIS in Syria [Video]



Then Secretary of State Hillary Clinton knew that the US was sending arms from Libya to Syria in 2011, a year before the Benghazi attacks.

Es dominiert weiterhin der Irrglaube, Clinton sei eine liberale und progressive Politikerin und damit auch per se die beste Alternative zu Donald Trump. Dies ist jedoch nicht der Fall. Hillary Clinton ist ein militaristischer Falke mit neokonservativen Ansichten. Durch ihre außenpolitischen Entscheidungen hat sie mehrere Staaten ins Chaos gestürzt – und wird dies als mögliche Präsidentin wohl auch weiterhin tun. Von Emran Feroz.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=34468

Donnerstag, 29. September 2016

ZDF - Interview mit Wolfgang Bosbach zu Merkels Flüchtlingspolitik

Thema: Flüchtlingspolitik

ZDF Interview
Bosbach u. Polizei-Präsident kritisieren Merkels Flüchtlingspolitik


Veröffentlicht am 04.08.2016
Noch immer ist Wolfgang Bosbach in der CDU und ist der häufigste Gast bei politischen Diskussionrunden, aber vertritt eine gegenteilige Meinung der Merkel-CDU.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Oriana Henrich
Herr Bosbach ist immer noch der einzige Politiker (der CDU), der wirklich sagt, was Sache ist. Hoffentlich bleibt er noch in der Politik (Gott schenke ihm eine gute Gesundheit), wir brauchen dringend Leute wie ihn! Allerdings könnte ich es ihm nicht verdenken, wenn er seinen Hut nimmt. Lieber Herr Bosbach, danke für Ihre Glaubwürdigkeit, ich wünsche Ihnen alles Gute, egal, wie Ihre Entscheidung sein mag!
    Meike Sasse
    +Sal Trio -Nachtrag:...und Bosbach muss keine neue Partei gründen oder sonstwas... er muss nur "das Prinzip der Wahrheit/ Ehrlichkeit weiterreichen"
    (statuieren! !!). Es gibt genug Mit-Menschen, die das vertreten, aufgreifen + festigen (wollen).
    ( Es ist wie das Staffelholz, das weitergereicht wird).
    Das ist der Generationsvertrag -
    und ein bisschen sarkastisch: was wollen wir von dieser Welt mitnehmen: Rechtfertigungen oder ein allumschliessendes friedvolles Bewusstsein?

Frank Müller
Wolfgang Bosbach ist einer der besten Politiker, den Deutschland je hatte! Leider haben wir viel zu wenige Politiker seiner Sorte. Das Grundproblem der heutigen Zeit ist, dass unser Land sehr stark von der Ideologie der 68er beherrscht wird und die 68er waren stramme linke Ideologen. Wer etwas anderes sagt, kennt diese Leute und deren Ideale nicht. Selbst die heutige CDU ist ja bestenfalls nur noch in Teilen eine konservative Partei (wenn überhaupt). Die Zuwanderung nach Deutschland muss gesteuert und begrenzt werden. Es muss für jeden Migranten eine Integrationspflicht geben. Kriminelle Ausländer und Migranten müssen konsequent ausgewiesen werden. Das gilt übrigens auch für ausländische Personen, die sich radikalislamischen Organisationen bzw. Strömungen angeschlossen haben. Toleranz darf niemals grenzenlos sein!

Ist Deutschland wirklich ein reiches Land Frau Merkel?

Thema: Tafeln

Weshalb braucht so ein "reiches Land" wie Deutschland Tafeln?

Tafeln versorgen 1,8 Millionen Menschen mit Lebensmitteln
– Darunter 280 000 Flüchtlinge

Die Zahl der Tafelkunden sei 2015/16 im Vergleich zu 2014 um 18 Prozent gestiegen. Trotz angestiegener Spendenmenge bekomm jeder Einzelne im Durchschnitt etwas weniger Lebensmittel.

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland holen sich regelmäßig Lebensmittelspenden bei Tafeln ab. Zu den Nutzern zählten auch rund 280 000 Flüchtlinge, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands Deutsche Tafel, Jochen Brühl.

Die Zahl der Tafelkunden sei 2015/16 im Vergleich zu 2014 um 18 Prozent gestiegen. Dem stand ein Spendenzuwachs von 10 Prozent gegenüber. Trotz angestiegener Spendenmenge bekomm jeder Einzelne im Durchschnitt etwas weniger Lebensmittel.

Mit Flüchtlingen als Nutzer habe es zum Teil Anlaufschwierigkeiten gegeben, bedingt durch kulturelle Unterschiede und Sprachprobleme. Der Bundesverband vertritt die mehr als 900 lokalen Tafeln in Deutschland. Diese sammeln Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden, und verteilen sie kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Mittwoch, 28. September 2016

Jürgen Todenhöfer ist aus Syrien zurück

Thema: Nahost

Todenhöfer zurück aus Syrien:
"Bezahlung der Rebellen spielt entscheidende Rolle"


Dieser Krieg muss sofort beendet werden, appelliert Jürgen Todenhöfer gegenüber RT. Gestern ist der deutsche Journalist aus Syrien zurückgekommen. Die ausländische Unterstützung hält diesen Krieg am Laufen. Beide Seiten begehen dabei Kriegsverbrechen, jedoch die meisten Opfer haben die Regierungskräfte. Jürgen Todenhöfer über die aktuelle Lage in Syrien.
Quelle: RT-Deutsch

Kommentare

Thane Krios
Entschuldigung, aber was stellt sich ein Herr Todenhöfer unter Krieg bzw. Bürgerkrieg vor? Natürlich sterben dort, unweigerlich, Zivilisten. Es gab bisher in der gesamten Geschichte der Menschen nicht einen einzigen Krieg ohne zivile Opfer. Warum sollte das hier also etwas anderes sein?

Und warum sollte Assad die Waffen ruhen lassen? Sobald die Syrische Armee ihre Waffen schweigen lassen, gruppieren und organisieren sich die "gemäßigten Rebellen" und die "Terrorgruppen" wie bei der letzten Waffenruhe um, bekommen Nachschub an Waffen und "Männern". Was also würde passieren, wenn die Waffen ruhen? Dann würde Syrien mehr und mehr Gebiete an diese Dschihadisten und an die Gruppen, die die "Westliche-Allianz" unterstützen, verlieren. Nur mit welchem Recht? Assad will sein Land vor diesen Eindringlingen schützen. Oder hat man, erneut, vergessen, dass diese Eindringline schon viele Jahre lang Zivilisten einfach abgeschlachtet und teilweise enthauptet haben? Das die Kulturstätten zerstört und Teile auf dem Schwarzmarkt verkauft haben? Eine Türkei, die damals schon an den Grenzen zu Syrien stand, und nicht 1 Finger gekrümmt und einfach nur zugeschaut hat! Bis sie dann von den USA die "Erlaubnis" hatten, in Syrien Syrische Kurden zu ermorden! Und den "IS"...

Wer wollte denn Assad stürzen? Das Volk? Das hätte es auch OHNE diesen "IS" und die "Westliche-Allianz" geschafft, wenn es das gewollt hätte!

Und diese ganze Naivität immer. Natürlich wird der "IS" und seine ganzen anderen Dschihadistengruppen von irgendwem finanziert und ausgerüstet. Ohne diese Hilfen könnten diese Gruppierungen überhaupt nicht lange überleben. Nur interessiert es nur die Wenigsten da überhaupt hinter zu steigen, wer tatsächlich dahinter steckt. Viele wissen es aber sicherlich auch und schweigen dennoch...und machen sich somit mitschuldig am Mord!

Und natürlich schießen Assads Truppen zurück. Warum auch nicht? Das ist IHR Land.

Somit besteht, seitens der USA und Co. überhaupt kein Bedarf an Frieden. Wenn die den wirklich gewollt hätten, hätten die sich erst dort überhaupt nicht eingemischt oder generell nicht versucht Assad zu stürzen, weil denen wohl sein Gesicht nicht gefällt...

Es braucht langsam Eier in der Politik, damit mal wer auf den Tisch haut. Das ganze Gesabbel der Politiker hilft den Syrern überhaupt nicht. Im Gegenteil, täglich sterben mehr Menschen. Wenn wirklich ALLE an einem Strang gegen den "IS" kämpfen würden, wäre dieser Krieg innerhalb weniger Wochen zuende. Nur man will das überhaupt NICHt! Somit geht mir persönlich das ganze Gelaber mehr und mehr auf die Nerven.

Man muss doch "nur" die Hilfsmittel usw. vom "IS" und anderer Gruppen unterbinden. DAS macht man aber auch nicht...man hetzt dann lieber weiter gegen Assad und Russland.

Also was nun? Hat einer der Politiker der Länder endlich mal Eier, damit das Leid und das stetig steigende Elend ENDLICH ein Ende hat? Oder bleibt es bei den Schuldzuweisungen die nichts nützen, außer das Feuer mehr und mehr anzufachen, bis es dann "gewaltig" Knallt?

Kurz: Krieg ist Scheisse!

Lothar-michael Völlmann
Todenhöfer hat bei all seinen Beschuldigungen und Darstellung an Gräuel in diesen blutigen "Bürgerkrieg, der im Grunde genommen gar keiner ist, nicht differenzierend darstellen können, wer eigentlich die Hauptschuld an den Desaster trägt..!!! Für ihn sind beide Seiten gleichschuldig an den Grausamkeiten des Krieges, aber den Unterschied zwischen gerecht und ungerecht vermag er nur durch die Waffenlieferungen der Golfstaaten und der Amis an die Rebellen anzudeuten..!!! Ich glaube gerade in diesen Punkt muss man klar Position beziehen und den Westen für die Unterstützung des IS verantwortlich machen..!!!
Wie sagte der Kommandeur, den er interviewte und der Großmufti von Aleppo..,wir wollen die Hilfslieferungen der UN, des Roten Kreuzes oder des Roten Halbmondes nicht, also eine Versorgung der notleidenden Bevölkerung, und daran kann man schon eine humanitäre Gesinnung beider Kriegsparteien erkennen...! Es lässt auch schnell den Schluss zu, dass die "Rebellen" den Hilfskonvoi letzte Woche bombardiert haben..!!!

Olympische Spiele 2024 sind zu teuer für Rom - Bewerbung abgesagt

Thema: Finanzen

Stimme der Vernunft:
Rom lehnt Olympische Spiele ab

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi hat einer Ausrichtung der olympischen Spiele im Jahr 2024 eine klare Absage erteilt. Die Stadt sei hoch verschuldet und zahle immer noch für frühere Großereignisse. In Turin leide die Stadt heute noch unter den Kosten von Olympia.

„Wir nehmen keine weitere Hypothek auf die Zukunft Roms und Italiens auf“, sagte Raggi. Sie kritisierte, Kosten für Olympische Spiele seien stets viel höher als zuvor geschätzt, Olympia bedeute Schulden und später nutzlose Sportanlagen in der Stadt. „Ein gutes Geschäft für die Lobby, nur Schulden für die Bürger“, kritisierte sie. Malagò warf Raggi vor, falsche Zahlen zu den Olympia-Kosten zu verbreiten.

Damit bleiben mit Los Angeles, Paris und Budapest drei Bewerber für die Spiele 2024 übrig. Die Kandidatur Los Angeles‘ läuft bisher nach Plan, es gibt keinen nennenswerten Protest und keine Kritik. Auch in Paris zeigten Umfragen eine klare Mehrheit der Bevölkerung für die Kandidatur, ein Referendum war ohnehin nie geplant, in der Politik gibt es eine breite Mehrheit für die Pläne. In Ungarn könnte es theoretisch noch zu einer Volksabstimmung kommen, allerdings werden Budapest ohnehin nur Außenseiter-Chancen eingeräumt.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ein vernünftiger Entschluss.
Mit Schrecken liest man dann in diversen Zeitungen des Sauerlandes:
Das Sauerland will die Olympischen Winterspiele
Winterberg/Hagen. Sotschi, Pyeongchang, Peking – Winterberg. So stellt sich Michael Beckmann die Reihenfolge der Olympischen Winterspiele vor.
Auch wenn es sich "nur" um Winterspiele handelt, und
obwahl NRW und die Kommunen total pleite sind, der Größenwahn nimmt kein Ende
http://westfalenpost.de
http://www.derwesten.de
http://www1.wdr.de/
http://www.derwesten.de/staedte/warstein/...
Eines muss man Herrn Beckmann allerdings lassen: mit diesem "Gag" ist ihm eine viel beachtete, kostenlose Werbung für die Urlaubs-Region Sauerland gelungen.

Dienstag, 27. September 2016

change.org - Klimapolitik ist Rohrkrepierer – News zur Petition „#Fracking KOMPLETT verbieten – Ausgfrackt is!”


News zur Petition
Sonja Schuhmacher hat gerade ein Update zur Petition „#Fracking KOMPLETT verbieten – Ausgfrackt is!”,  veröffentlicht.

Klimapolitik ist Rohrkrepierer

26. Sep 2016 —
Liebe UnterstützerInnen,
die Bundesregierung ist im Begriff das Pariser Klimaabkommen zu ratifizieren, betreibt aber gleichzeitig eine Klimapolitik, die man nur als „Rohrkrepierer“ bezeichnen kann, wie Prof. Quaschning von der HTW Berlin in einer mitreißenden Rede erklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=pgmPy_IORlk
Wir können 100 Prozent Erneuerbare schaffen – wir – 81 Millionen Bundesbürger...
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Anne Will - 25.09.2016 - Emotionen statt Fakten - Warum ist Trump so erfolgreich?


Sendung am 25. September 2016 | 21:45 Uhr
Emotionen statt Fakten - Warum ist Trump so erfolgreich?
Die Gäste im Studio

© Will Media Fotograf: Borrs/Yunck
  • Martin Schulz (SPD)Präsident des Europäischen Parlaments
  • Thomas Gottschalk Fernsehmoderator
  • Oskar Lafontaine Fraktionsvorsitzender der Linken im saarländischen Landtag
  • Roger Johnson Amerikaner und Trump-Unterstützer
  • Constanze Stelzenmüller Brookings Institution Washington D.C.

Eines der meistbeachteten Duelle in der Geschichte der Präsidentschaftswahlen in den USA geht in die heiße Phase. Auch in Deutschland blickt man gespannt auf die Aufholjagd des republikanischen Kandidaten Donald Trump. Kurz vor dem ersten TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump fragt Anne Will: Warum ist Trump so erfolgreich? Verliert Clinton weiter an Zuspruch? Sind im US-Wahlkampf Emotionen wichtiger als Fakten?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)


Kommentare aus dem Blog

Ossi
Es war eine gute propagandistische Sendung und folgte exakt der politisch ideologischen Linie. Klare Benennung des Bösen und des Guten, der Dummen und der Klugen, des Hauptfeindes und der Hauptverbündeten gewürzt mit einem Spritzer großer weiter Welt und überholter Fernsehunterhaltung. Das ich das noch einmal erleben durfte, danke ARD.

Mediathek R.
Im Ausland lebend, verfolge ich die deutschen Medien eigentlich erst seit letztem Jahr - in Folge eines aufschreienden Politik-und Verstandversagens im Heimatland. Wo ich lebe, schüttelt man über Deutschland seit Monaten nur den Kopf.
Man könnte hier niemanden erklären, wie öffentliche deutsche Medien die Reälitat umschreiben, Fakten hassende "Eliten" einladen, Nationen verlachen und Bürger schlicht als dumm betrachten. Die Sendung war wie erwartet vollig anti-Trump. Whatever. Das Niveau der Moderatorin hat allerdings meine Erregung um fast zwei Grad Augstein erhöht.

Peter Gramm
welchen Informationsgehalt hat eine Sendung in der darüber diskutiert wird ob ein Milliardär oder eine Person die von anderen Milliardären gesponsert wird Präsidentendarsteller in den USA werden wird. Die Strippen werden soundso von den Hintermännern gezogen (Carlyle Group, Haliburton u.a.m.). Sobald aber dies angesprochen wird kommt das Gegenargument Klischee. Der Präsident ist ja nur Staffage. Der überwiegende Teil dieser Diskussionsrunde ist finanziell bestens gesattelt und redet über Dinge die sie selbst nie betreffen werden. Man kann es auch Heuchelei nennen.

Maria schrieb
Sie haben Recht. H. Clinton hat als erste später dazu aufgerufen, Assad aus seinem Amt zu jagen nach dem Beispiel Ägyptens, als der Syrienkrieg noch gar nicht in Gang war. Und nun will sie dort mit Luftangriffen sich noch stärker einmischen, wie Lafontaine sagte.
Die Bundeswehr wurde zur Verteidigung der deutschen Grenzen geschaffen. Die Welt sähe sehr viel friedlicher aus, wenn jedes Volk sich auf die Verteidigung des eigenen Territoriums beschränken würde. Jeder fange bei sich selbst an, Herr Steimeier und ermahne nicht immer nur Russland und laufe den USA hinterher, im Sinne von "Verantwortung tragen".
Viele Kinder würden es Ihnen danken. Splitterbomben werden von USA und Russland abgeworfen. Todenhöfer:"Du sollst nicht töten!" Jeder Kriegsteilnehmer fange bei sich selbst mit Frieden an. Anders gibt es keinen Frieden, auch wenn der EX.Soldat in der Sendung anderes sagte.
Die USA bemächtigten sich im Irakkrieg als erstes des Ölministeriums und ließen sich Öllieferungen auf Jahre hinaus zusichern (s. Spiegel).
In Syrien handelt es sich um Gasleitungen. Die Menschen dort sind ihnen egal. Wie immer sagt man dann einfach um sich zurechtfertigen, diese würden als menschliche Schutzschilde benutzt, so als ob diese kein Recht hätten in iherer Wohnung zu wohnen. Wo sollen sie denn hin?
Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen, auch Ausbildung an Waffen im Krieg oder Aussuchung von Zielen mit Flugzeugen m. E. nicht.

Klaus Keller
@C.W. Klima schrieb am 25.09.2016 23:55 Uhr:
"Gottschalk war eine Bereicherung. .."
Stimmt, zu meiner Überraschung.
Er hat sofort die Situation gerettet als er sagte, dass er in einer priviligieten Gegend lebt und damit nicht das ganze Amerika in seinen Einzeilheiten beurteilen kann.
Damit hat er glaubhaft den "gesunden Menschenverstand" repräsentiert, auch wenn ich längst nicht alle Aussagen unterschreiben würde. Es war jedenfalls besser als die sonst übliche Lobby- und Parteiarbeit in den Talkshows.

golden eagle
Nur eine Frage an die Trump hasser. Warum ist Susan Dugal lieber 18 Monate ins Gefaengnis gegangen, contempt of court, als die Frage, ob Bill Cinton als Zeuge gelogen hatte, zu beantworten. - Ja warum nur.

Realo
Für mich hatte Lafontaine eine sehr realistische Sicht. Auch ich sehe es so, dass Frau Clinton, wie auch Obama, von dem ich es nicht erwartet hätte, so nach der Pfeife der USA Waffenlobby „tanzt“.
Absurder Weise scheint der Republikaner Trump weniger im Sinne der Waffenlobby zu agieren als man es von Clinton befürchten muss. Der alte Bush scheint sogar zu Clinton „übergelaufen“. Die Amis wissen nicht wirklich was Krieg bedeutet, wohl aber Deutschland. Die Amis hatten noch keinen „richtigen“ Krieg im Land. Der 9/11 war ein winziger Vorgeschmack und die Amis sind fast verrückt geworden.
Man mag es als schlechtes Vorzeichen sehen, wenn viele (junge) Bewohner der baltischen Staaten, nicht nur wegen Arbeitslosigkeit, ihr Land verlassen. Man muss befürchten sie tun es deswegen, weil Verrückte auf die Idee kommen könnten Kaliningrad abzuriegeln und an die Nato zu verhökern, wie es die Ukrainer mit den Krimhafen tun wollten.
Dann wäre die Nato samt Deutschland in einen Krieg gegen Russland geraten, besser von den Amis in den Krieg „gezwungen“.
Die inneren Spannungen (Niedriglohn, Zuwanderung...) die sich bei uns aufgebaut haben würden allerdings nicht verringert, wie es normalerweise ist wenn die Aggressionen nach außen gerichtet werden können, sondern sie würden voll im Lande ausbrechen.
Viele können sich noch, zumindest vom Hörensagen, an den letzten schrecklichen Krieg erinnern. Es ist leider für uns nicht egal, wer in Amerika die Wahl gewinnt.

Nachtrag 28.09.2016 | 00:30 Uhr

Ein Mensch
Chapeau! Tja, ohne Emotionen, dass wird kommen und noch in den nächsten 20, 30 Jahren! Der Schlüssel ist die totale Privatisierung in wenigen Menschengruppen (VW und Deutsche Bank sind schon unter USA „Beschuss“), CETA, TTIP, Abschaffung der Nationalstaaten und deren Bargeld! Das allerwichtigste ist die Kontrolle und Abhängigkeit jedes einzelnen Menschen und die nötigen Voraussetzungen sind geschaffen: Armut, Angst, Käuflichkeit, wenige gutbezahlte Jobs und die technische Voraussetzung der totalen Überwachung sind jetzt schon gewaltig, ohne Industrie 4.0! Wir werden demokratisch korrekt mitmachen! Deswegen genieße ich jeden Tag! Da brauch ich nicht den absoluten Beweis! Europa und USA sollen verschmelzen, aber das weiß doch so langsam der letzte „Hinterwäldler“! In diesem Sinne gesehen waren Frau Stelzenmüller und Herr Schulz sehr stark, mehr geht nicht um Emotionen zu wecken! Der „Lafo“ war aber auch unbequem! Genießen Sie werter Herr Ernst, das wundervolle Leben, Einstein hat leider recht: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

"Glauben heißt auf etwas zu vertrauen,
von dem du weißt, dass es nicht existiert."

Oscar Wilde

Pressestimmen

TV-Kritik „Anne Will“ Bescheuerte Amerikaner?
Donald Trump könnte Amerikas nächster Präsident werden. Für viele Deutsche ist das unbegreiflich. Aber statt teutonische Vorurteile zu pflegen, sollte den wahren Trump-Wählern lieber zugehört werden.
FAZ

"Als würde man Dieter Bohlen fragen, ob er Nachfolger von Gauck werden möchte"
Warum ist Donald Trump so erfolgreich, fragt Anne Will. Es geht heiter los, Thomas Gottschalk ist da. Später zeigt sich: Auch in dieser Talkshow hat das AfD-Gespenst Platz genommen.
Süddeutsche

Gottschalk vergleicht Trump mit Dieter Bohlen
Thomas Gottschalk mischt als Amerika-Kenner die Trump-Analyse bei "Anne Will" auf – und die Gäste geben Hillary Tipps fürs TV-Duell
t-online.de

Die "ZAHL DER WOCHE" im "Stern" - Nr. 21 ist 319

Thema: Zahl der Woche

319 Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, wurden bis Mitte September von Rechtsradikalen verletzt durch Flaschenwürfe, Übergriffe, Brandanschläge. Damit gibt es schon jetzt mehr Opfer als im gesamten Vorjahr. Da waren es 289.
22.9.2016 stern 21

» der Kommentar des Blogschreibers «

Es ist traurig genug, dass sowas in Deutschland passiert. 
Aber bin ich "rechtsradikal" ein "Rassist" oder sonst ein verachtenswerter Zeitgenosse, wenn ich nicht andauernd auf die Situation der Asylsuchenden hinweise und meine, dass folgende Themen ebenso mediale Beachtung finden sollten und mindestens genauso angeprangert gehören?

Waffengebrauch - Mehr Tote durch Schüsse von Polizisten im vergangenen Jahr
2015 starben zehn Menschen, weil Polizeibeamte auf sie schossen – drei mehr als 2014. Die Zahl der Verletzten ist hingegen gesunken.
Morgenpost.de

oder auch diese Themen:
 
Mehr Tote durch Ärztepfusch als im Straßenverkehr
Süddeutsche.de

AOK schlägt Alarm - Jährlich 18.800 Tote durch Behandlungsfehler
Infektionen, falsche Medikamente oder der vergessene OP-Handschuh: Jährlich beschweren sich Zehntausende Patienten über Behandlungsfehler. Ein neuer Report zeigt, wie gefährdet Patienten tatsächlich sind.
Focus.de

Studie zu Todesursachen
Resistente Keime bald gefährlicher als Krebs

In Deutschland geht das Bundesgesundheitsministerium von insgesamt 400.000 bis 600.000 Patienten aus, die jedes Jahr durch medizinische Behandlungen Infektionen bekommen - und von bis zu 15.000 Toten.
 Spiegel-online.de

Krankenhaus-Keime
Das mit den 15000 Toten ist jetzt keine Schätzung mehr

Eine Studie aus Jena hat jetzt wissenschaftlich bestätigt, was vielen schon als erwiesen galt: Jedes Jahr erkranken in deutschen Krankenhäusern hunderttausende Patienten an Infektionen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Selten genug liest man, wenn überhaupt, dann meist nur am Rand davon.
Im Ausland kann man allerdings damit auch keine Werbung für Deutschland machen und deshalb wird es schamvoll verschwiegen. Zu den Kosten, die hier wie dort die arbeitende Bevölkerung, zum größten Teil sogar der versicherungsplichtigt beschäftigte Teil, zu tragen hat, habe ich kein Wort geschrieben.


oder auch beim "großen Bruder" in "Gods own Country", der unseren "Regierungsdarstellern" Vorbild ist, nur mal so ganz nebenbei:

2015 starben schon fast 400 Menschen
USA: Mehr als zwei Tote am Tag durch Polizeikugeln

[...]
Die offiziellen Statistiken zu Polizeigewalt in den USA sind unvollständig, weil die rund 17.000 Polizeibehörden des Landes nicht verpflichtet sind, die Vorfälle zu melden. Vor dem Hintergrund der Debatte über Polizeigewalt und Rassismus sammelt die "Washington Post" nun selber Daten, um die Todesfälle durch Schusswaffengebrauch zu dokumentieren.
Der Beitrag der HNA ist vom 31.05.15
Hessische/Niedersächsische Allgemeine

Betrachtet man die Entwicklung in Deutschland und Europa, sind wir auf dem Weg dahin.

Montag, 26. September 2016

Das Problem der Deutschen Bank könnte das "Aus" bedeuten

Thema: Deutsche Bank

"Ein echtes Problem"
Rekordstrafe könnte der Deutschen Bank das Genick brechen

Die Forderung der US-Justiz ist gewaltig. Deutschlands größtes Geldhaus will sich wehren - und ist zuversichtlich, die Strafe noch deutlich drücken zu können. Falls das der Deutschen Bank nicht gelingt, fürchten Experten Schlimmes.

Die Summe macht sogar die große Deutsche Bank nervös: 14 Milliarden Dollar (aktuell 12,5 Mrd. Euro) fordert das US-Justizministerium im Streit um krumme Hypotheken-Geschäfte in den Jahren vor der großen Finanzkrise. Dass es teuer werden würde, war klar - aber so teuer?

"Die Deutsche Bank hat ein echtes Problem"

Insgesamt hat das Geldhaus nach letzten Angaben 5,5 Milliarden Euro für Rechtsstreitigkeiten beiseite gelegt und weitere 1,7 Milliarden Euro für weniger wahrscheinliche Strafen. Für den Hypotheken-Streit wurden Insidern zufolge rund drei Milliarden Dollar zurückgelegt.

Die größte Unsicherheit ist nun, ob die Rücklagen für juristische Auseinandersetzungen reichen werden. Schließlich laufen auch noch Ermittlungen wegen eines Geldwäsche-Verdachts in Russland. "Was über die Rückstellungen hinausgeht, wäre bedrohlich", sagt Klaus Nieding, Vize-Präsident der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). "Die Deutsche Bank hat ein echtes Problem."

An der Börse wurde das auch so gesehen: Die Aktie der Deutschen Bank verlor am Freitag an der Börse kräftig an Wert. Analysten fürchten, dass die ohnehin dünnen Kapitalpolster der Bank weiter schmelzen, wenn die Strafe deutlich höher als die Rücklagen ausfällt.

Strafe über sieben Milliarden Dollar wäre gefährdend

"Jede Milliarde Dollar, für die es keine Rückstellungen gibt, belastet das Kapital der Deutschen Bank mit rund 25 Basispunkten", rechnet einer der zehn größten Investoren des Geldhauses im Gespräch mit der Agentur Reuters vor.

Eine Strafe über sieben Milliarden Dollar wäre aus seiner Sicht für die Deutsche Bank "sehr gefährdend". Das Institut müsse sich dann Gedanken machen, wie es die Kapitalquote erhöhen könne. Sonst rücke das Ziel, bis Ende 2018 eine Kernkapitalquote von 12,5 Prozent zu erreichen, in weite Ferne.

Niedrige Kapitalquote macht der Bank zu schaffen

LBBW-Analyst Ingo Frommen sieht schon ab einer Strafe von fünf Milliarden Euro (umgerechnet 5,6 Milliarden Dollar) Handlungsbedarf. "Investoren wollen nicht, dass die Kapitalquote der Bank zu nah an den Mindestanforderungen der Regulierer liegt."

Dass die Bank die Kapitaldecke mit eigenen Überschüssen stärkt, ist aus Sicht von Clemens Fuest, dem Präsident Münchener Ifo-Instituts, unwahrscheinlich. "Die Gewinne der Bank sind derzeit so niedrig, dass sie kaum ausreichen werden, die Lücke zu füllen."

Anti-Banken-Stimmung in der Bevölkerung

Der Finanzwissenschaftler Sascha Steffen warnt ebenfalls: "Die 14 Milliarden liegen in der Größenordnung dessen, was auch einige andere Großbanken gezahlt haben. Es ist nicht komplett utopisch, dass das bei der Deutschen Bank so kommt", meint der Leiter des Forschungsbereichs "Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Für eine harte Haltung der US-Behörden spricht nach seiner Einschätzung, dass es eine "Anti-Banken-Stimmung" in der Bevölkerung gebe - und das kurz vor der umkämpften US-Präsidentenwahl am 8. November.

USA haben mächtiges Druckmittel

Eindeutig hat auch dieser Fall eine politische Komponente. Wie in früheren Auseinandersetzungen von US-Behörden mit der Finanzindustrie werden plakative Milliardensummen lanciert - wohl auch, um den Preis für eine Einigung in die Höhe zu treiben.

So war etwa im Fall der französischen BNP Paribas im Frühjahr 2014 zunächst von einer zweistelligen Milliardenstrafe wegen Verstößen gegen US-Sanktionen bei Geschäften mit Staaten wie dem Iran die Rede. Letztlich musste das Institut knapp neun Milliarden Dollar berappen.

Die USA verfügen über ein mächtiges Druckmittel. Kein Konzern kann es sich leisten, von dem riesigen Markt ausgeschlossen zu werden. Entsprechend selbstbewusst treten die US-Behörden auf. In der aktuellen Auseinandersetzung mit der Deutschen Bank scheint der Wille groß, den Fall noch unter der Obama-Regierung abzuschließen.

Keine Zeit für neue Visionen

Eigentlich wollten Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank sich in diesen Tagen in Mailand Gedanken über die Zukunft des größten deutschen Geldhauses machen. Doch einmal mehr holt die unrühmliche Vergangenheit den seit gut einem Jahr amtierenden Konzernchef John Cryan und seine seinerzeit runderneuerte Führungsmannschaft ein.

"Die Bank ist nach wie vor nicht in der Lage, sich ausschließlich auf ihr operatives Geschäft zu konzentrieren, sie ist immer noch gelähmt von der Geißel der Vergangenheit", schimpft Anlegeranwalt Nieding. "Herr Cryan ist voll und ganz mit Sanierung, Kosteneinsparungen und Umstrukturierung beschäftigt - wir vermissen eine Vision, wie es mit der Deutschen Bank weitergehen soll."

John Cryan drückt aufs Tempo

Im zweiten Quartal des laufenden Jahres hielt sich die Deutsche Bank mit Ach und Krach gerade noch in den schwarzen Zahlen, für das Gesamtjahr hat der Vorstand nach dem Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro 2015 erneut rote Zahlen nicht ausgeschlossen.

Immerhin hat Cryan die Aufarbeitung der Altlasten zur Chefsache erklärt und drückt aufs Tempo. "Bei aller Vorsicht sehe ich uns - was unsere Rechtsstreitigkeiten angeht - allmählich auf der Zielgeraden", sagte der Brite vor wenigen Monaten. "Vor uns liegt ein längerer Endspurt in einem anstrengenden Jahr des Umbaus." Mit 7800 Rechtsstreitigkeiten schlägt sich die Bank herum, wenn auch meist mit geringem Streitwert.

Drei Milliarden wären angemessen

Die Deutsche Bank betont zur neuen US-Forderung, sie beabsichtige "auf keinen Fall, diese möglichen zivilrechtlichen Ansprüche in einer Höhe zu vergleichen, die auch nur annähernd der genannten Zahl entspricht".

Als angemessen wird in einem Bericht des "Wall Street Journal" eine Strafe von maximal drei Milliarden Dollar kolportiert. Das wäre annähernd die Größenordnung, in der es den US-Konkurrenten Goldman Sachs traf.

Quelle: t-online.de

Kommentare

Steffet
Weil die Amerikaner nichts mehr zu bieten haben, müssen die starken Ausländer klein gemacht werden.

Meggi 1
Und wo ist jetzt der LIEBE Herr Ackermann mit seiner GROßZÜGIGEN Abfindung?

Axxel
Es muss doch einen Internationalen Gerichtshof geben! Warum gehen die DBank u. auch VW nicht vor einen entsprechenden Gerichtshof u. lassen die US-Forderungen für illegal erklären? Diese irrsinnigen Forderungen sind doch wie ein kriegerischer Akt!

fso1
Das Vorgehen der Amerikaner gegen deutsche Unternehmen hat Methode und verfolgt nur ein Ziel: Konkurrenten einheimischer Unternehmen an den Rand des wirtschaftlichen Ruins zu treiben, setzt gleichzeitig die politischen Kräfte des betroffenen Staates unter Druck, sich im Interesse des Erhaltes von Arbeitsplätzen auf faule Deals zu Lasten der freiheitlich rechtlichen Grundordnung und politischen Unabhängigkeit einzulassen. Die Amis wollen gar kein starkes und einiges, sondern ein unterwürfiges, abhängiges Europa an ihrer Seite sehen. Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer!

ERZIO
Erdogan macht es vor. Er flirtet ein bißchen mit Putin und schon knickt die USA z.B. in der Kurdenunterstützung ein. Vielleicht müßten wir den USA mal ganz klar machen: Europa geht trotz aller Schwierigkeiten der EU bis zum Ural.

Nessie
Das ist abstrus. Man will die Bank (wie die eine Schweizer Privatbank) kaputt machen. Wo bleiben die Sprücheklopfer Gabriel oder Merkel? Das amerikanische Rechtssystem paßt nicht zu unserem. Darum geht die Schiedgerichtsvereinbarung im TTIP überhaupt nicht. Wie inkompetent müssen unsere Leute sein, das nicht zu erkennen - die EU-Politiker wie Schulz und Malmström sowieso.

Presseclub - 25.9.2016 - Presseclub: Wahlpleiten und Dauerstreit – Schafft die Union sich selbst?

Thema: Presseclub



Neustart oder Untergang -
Wahlpleiten und Dauerstreit – Schafft die Union sich selbst?

Presseclub - So. 25.09.2016, 12.03 - 13.00 Uhr
Ein Jahr vor der Bundestagswahl rumort es in der Union gewaltig. Die Schwesterparteien CDU und CSU streiten. Die Ergebnisse bei den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern waren für die CDU desaströs. Und Kanzlerin Merkels Popularität hat massiv gelitten.

Zu Gast:

  • Bernd Ulrich, Stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Politikressorts bei der "Zeit"
  • Christiane Hoffmann, Stellvertretende Leiterin des Berliner Hauptstadtbüros von "Der Spiegel"
  • Eva Quadbeck, Parlamentskorrespondentin, Rheinische Post
  • Wolfram Weimer, Verleger, Weimer Media Group

  • Moderation:
    Jörg Schönenborn
    Bilder: Screenshots

    Während Barack Obama diese Woche bei den Vereinten Nationen Merkels Flüchtlingspolitik lobt, bekommt sie in Deutschland kräftig Gegenwind. Am letzten Montag, einen Tag nach dem Wahl-Debakel in Berlin, hat Angela Merkel in einer Rede reagiert und geht einen Schritt auf ihre Kritiker zu, gesteht Fehler ein. Das Spitzentreffen der Union am Donnerstag sollte die Wogen weiter glätten. Doch der Streitpunkt Obergrenze bleibt. Und CDU-Generalsekretär Tauber spricht sich in seinem Zehn-Punkte-Papier gegen eine Annäherung an die AfD aus.

    Steht die Union sich selbst im Weg? Wie viel Rückhalt hat Merkel noch? Gibt es überhaupt Alternativen zu ihr als Kanzlerin?

    Nachtrag 26.09.2016 | 09:20 Uhr
    Alle 591 Kommentare gibts hier zum Nachlesen
    und das Video hier:
    "Wahlpleiten und Dauerstreit – Schafft die Union sich selbst?" - Presseclub vom 25.09.2016

    Einige Kommentare

    Lars M.
    Es sind nicht nur die Flüchtlinge, da sind noch CETA-TTIP-TiSA, Glyphosat, die Russland und Syrien Sanktionen, die Visa Freiheit für die Türkei, Ukraine und Georgien und vieles mehr.

    Fabienne
    @Atlantik-Brücken-Schöneborn: Merkel ist nicht wegen ihrer Flüchtlingspolitik abgestraft worden sondern wegen ihrer POLITIK!!! E-N-D-L-I-C-H!!! Viel schlimmer als ihre Flüchtlingspolitik empfinde ich ihre Politik zugunsten von Wirtschaft, Großkonzernen, Finanzmonstern. Ganz besonders ihre Absicht,, TTIP und auch CETA gegen die Mehrheit und gegen das Wohl des deutschen Volkes durchprügeln zu wollen!! Weg mit TTIP-Merkel!!

    Hans Zimmer
    Sehr geehrter Herr Schönenborn, die heutige Presseclubfolge konnte für den Gebührenzahler keinerlei Erkenntnisgewinn generieren. Allein Weimer schien noch ein letztes Gespür für die Realität zu haben, wurde jedoch in seinen Analysen stets von Ulrich und Ihnen selbst unterbrochen. Hauptaugenmerk legten Sie auf die Wiederwahl Merkels. Kein Wort zu den Kosten der "Flüchtlingskrise", explodierende GKV, usw., kein Wort zu den Profiteuren. Auch als die Anruferin nach den juristischen Konsequenzen für Merkel fragte – keine Antwort, sondern Ablenkung pur. Auch die Ursache der Krise, die völkerungswidrigen Angriffskriege der USA in Afrika und Arabien, wurde nicht angesprochen, laut Ulrich sei es schließlich „die Globalisierung“. Ich wünsche Ihren Gästen eine schöne Woche im Borchardt bei Kaviar und Schampus und Ihnen eine schöne Woche im Elfenbeinturm der GEZ.

    Silvia Beer
    Na die Schluss Antwort finde ich "sensationell". Auf die USA gucken, wo die soziale Lage viel brisanter ist. Nachdem ich in absehbarer Zeit nicht gedenke, in die USA auszuwandern sondern in diesem Land bleiben möchte, mache ich mir eher Gedanken wie brisant bei uns die Zukunft wird

    Klaus Schindler
    Herr Ulrich sollte besser zuhören und nicht andere ständig unterbrechen ! Herr Weimer scheint der einzige zu sein, der die Realität im Auge hat ! Herr Ulrich merkt nicht einmal, dass über 80 Proz. der Bevölkerung die Flüchtlingspolitik Merkels ablehnen und diese Politik kläglich gescheitert ist. Dass der Flüchtlingsstrom nachgelassen hat ist alleine Österreich und den Balkanstaaten zu verdanken ! Mit dem Türkeideal hat Merkel nichts erreicht, da die Flüchtlinge nicht mehr über die Ägäis kommen, da sie natürlich wissen, dass sie dann in GR festsitzen ! Der einzige "Erfolg" dieses Abkommens ist, dass uns Erdogan nun fortlaufend erpressen kann !

    Fabienne
    @"Kathrin", heute, 12:44 Uhr: Ich bin wie Sie und auch Jack Lopez (heute, 12:22 Uhr) der Meinung, dass Merkel natürlich NICHT aus Menschenliebe gehandelt hat. Ich sehe aber als Grund nicht den Wunsch nach dem Friedensnobelpreis (obwohl sie sich sehr gut einpassen würde in die Reihe der letzten Träger dieses inzwischen sehr fragwürdigen Preises - Drohnenmassenmörder und Guantanamoschließer Obama, Flüchtlinge-ertrinken-lasser EU), sondern es war schlicht der Wunsch der deutschen Wirtschaft nach einem zweiten - noch unterhalb H4 liegenden - Billiglöhner-Arbeitskräftemarkt. Es sind nämlich durchaus (hoch)qualifizierte Arbeitskräfte da - auch einheimische. Die Arbeitgeber wollen sie nur nicht anständig bezahlen!

    ingeborg kussmann
    Ich halte es für Perfide, immer von Angst und Sorgen "der Menschen" zu schwadronieren. Warum diskutieren Sie nicht die Wut und den Ärger? Selbst "das Pack" beherrscht die drei Grundrechenarten und weiß somit, daß Unsummen notwendig sind, um die illegal nach Deutschland Eingereisten täglich zu versorgen. Woher dieses Geld kommt, wer es wie verteilt, etc., dazu schweigen sowohl der ÖR wie auch die sogenannten freien Medien. Lediglich der letzte Anrufer erwähnte die Tatsache, daß z.B. die Arbeitslosenversicherung schamlos geplündert wird, leider hatte er keine Chance, daß darauf eingegangen wurde.

    Sonntag, 25. September 2016

    Optische Illusion, die man gesehen haben muss

    Thema: Illusion

    Diese optische Illusion musst Du gesehen haben!
    Quadrat + Spiegel = Kreis?!

    Heute schon am eigenen Verstand gezweifelt? Keine Sorge, nach dieser optischen Illusion wirst Du alles hinterfragen, was Du bisher von Spiegeln zu wissen geglaubt hast. Oder sind es doch besondere Behälter?

    Die optische Illusion des Japaners Kokichi Sugihara.
    Foto: Screenshot / Youtube / TheIllusioncontes
    Optische Illusionen haben das Ziel, Menschen zu erstaunen. Sie zu unterhalten und sie so zu fesseln, dass sie vielleicht auch kurz ihren Alltag vergessen können.

    Um Innovationen im Bereich der optischen Illusionen zu fördern wurde der „Best Illusion of the Year„-Wettbewerb gegründet. Seit 2005 können Tricks für unsere Sehnerven eingereicht werden.

    Laut der Organisatoren des Wettbewerbs sei jede Wahrnehmung nur indirekt im Gehirn entstanden, sodass sämtliche Wahrnehmung dessen, was wir als Realität begriffen, doch im bestimmten Grad eine Illusion sei.

    Mit dieser Illusion namens „Rectangles and Circles“ (dt. Rechtecke und Kreise) belegte der Japaner Kokichi Sugihara im Jahr 2016 den zweiten Platz des Wettbewerbs:

    Wenn Du Dich auch fragst, wie das funktioniert, dann schreibe deine Vermutung in einen Kommentar, teile es Beitrag mit Deinen Freunden und gib uns ein Like auf Facebook. So hilfst Du uns, noch mehr geniale Geschichten aus aller Welt aufzuspüren.


    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

    In Erinnerung an Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen

    Thema: Benefizgala

    stoersender.tv exklusiv: Benefizgala Teil 1 - Episode 5


    Veröffentlicht am 08.06.2013
    Dieter Hildebrandt und 4 seiner besten Kollegen an einem Abend anlässlich einer Benefizgala dieser beiden gemeinnützigen Initiativen:
    http://www.afghanischer-frauenverein.de/ (Schirmherr: Roger Willemsen)
    http://www.gruenhelme.de/ (Christel und Rupert Neudeck)

    stoersender.tv hat die Bilder exklusiv und bringt Teile der 4stündigen Benefizgala in zwei Sendungen mit einer Gesamtlänge von mehr als eineinhalb Stunden. Im hier vorliegenden ersten Teil treten auf:

    Dieter Hildebrandt, Konstantin Wecker, Roger Willemsen, Georg Schramm

    Kategorie Soziales Engagement
    Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

    Kommentare

    Adrian Pagojus
    Es ist kaum zu glauben, dass 2 von diesen wahrhaftig guten Menschen nicht mehr leben.

    Milli zanussi
    man ist berührt von den auftrenden künstlern und frustriert über ihre erfolglosigkeit. die gesellschaft zu verbessern