Dienstag, 19. September 2017

Wahlen gehören zur Folklore einer Demokratie

Thema: Bundestagswahl

In der Demokratie sind grundgesetzlich Menschen durchaus gleicher als andere. Es sind dies diejenigen Menschen, die über Geld und Kapital verfügen, die Wohlhabenden des Landes also. Sie sichern sich durch Macht und Geld unmittelbaren Einfluss auf politische Entscheidungen, welcher denjeinigen, die kein Geld und Einfluß haben, verwehrt ist. Wahre Politik wird über die Brieftasche gemacht, denn Demokratie, wie sie uns vorgegaukelt wird, ist somit lediglich vorgegaukelte Folklore.

Wahlen gehören folglich zur Folklore einer Demokratie. Natürlich ist die Erkenntnis, dass man über den Weg der Wahlurne wenig, bis nichts Konkretes erreichen kann, weder neu, noch besonders originell. Nichts destotrotz ist sie gerade heute hilfreich. Erst recht in Deutschland, wo das Entsetzen über die zukünftige Besetzung des mächtigsten Postens der westlichen Welt, besonders ausgeprägt vorhanden ist.

Wahlen gehören zur Folklore einer Demokratie.

In der Demokratie westlicher Prägung zählt nicht etwa der Wille des Volkes, sondern Macht und Einfluß, d..h. die Einflußnahmemöglichkeit auf die Politik. Wir leben in einer Welt, in welcher es kaum mehr um Ideen und Moral, dafür umso mehr um Geld geht. Wer sich durchsetzen will, muss über Geld und Kapital verfügen und der Politik finanzielle Argumente liefern. Hierfür sorgt der weit verbreitete Lobbyismus, der politische Entscheidungen gezielt beeinflusst. Das Volk jedoch hat keine Lobbyisten.

Der Sumpf aus Lobbyismus und politischer Einflußnahme bestimmt die Regeln der Demokratie. Die SPD hat das Problem, dass sie der CDU zum Verwechseln ähnlich ist: es ist egal, ob ein Ministerpräsident der SPD oder der CDU angehört, beide müssen der Industrie (z.B. VW) ihre Regierungserklärungen vorlegen. Es wäre einfach, die Einflußnahmemöglichkeiten wirtschaftlicher Interessen auf die Politik durch eine Änderung des Grundgesetzes zu unterbinden, doch das ist politisch nicht erwünscht. Die politische Ungleichheit in der Demokratie ist also gewollt.

Eingestellt non Profil vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
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Plötzlich verstorben - Woran starb Udo Ulfkotte?

Thema: Udo Ulfkotte

Plötzlicher Tod: Woran starb Udo Ulfkotte?


Gerhard Wisnewski Am 16.01.2017 veröffentlicht
Am 13. Januar 2017 starb plötzlich und unerwartet der Enthüllungsjournalist Udo Ulfkotte im Alter von nur knapp 57 Jahren an einem Herzinfarkt. Seither rätselt das Internet, ob es dahinter noch eine andere Wahrheit gibt. Dabei lautet die Frage wahrscheinlich nicht, ob und wie Ulfkotte ermordet wurde, sondern wer ihn auf dem Gewissen hat. In diesem Nachruf von Gerhard Wisnewski wird der Frage nachgegangen...

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Tamara Eggert
Niemals glaube ich an einen natürlichen Herzinfarkt. Nicht am höchsten Feiertag der Freimaurer (Freitag, 13.)! Die Anschläge in Paris haben auch am Freitag den 13. stattgefunden.
Alles andere ist leider Blödsinn.... ich glaube nicht mehr an solche Zufälle, sorry.

Thomas Ogris
Meine aufrichtige Anteilnahme zum Tod von "Dr. Udo Ulfkotte" -- Ich bin fassungslos bestürzt, finde keinerlei Worte, weiß nicht, was ich sagen (schreiben) soll !!! - und Jochen Kopp trifft mit : "Friedrich von Schiller" mitten ins Herz: - »Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben; es stürzt ihn mitten aus der Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben« - Dr. Udo Ulfkotte - ein äußerst schmerzender Verlust.

Bavarian Beauty
Herr Wisnewski, bitte passen Sie auf sich auf, daß Sie nicht der nächste sind, den ein "plötzlicher Herzinfarkt" dahinrafft. Es wäre ein großer Verlust.


Montag, 18. September 2017

change.org - Schwabenpower


Hallo liebe Leser,

wow – das war aufregend, ermutigend und erschreckend zugleich. Am Freitag habe ich Ludwig, Nils und das gesamte Team Schwabenpower bei ihrer Petitionsübergabe nach Karlsruhe begleitet. Die 13-15-jährigen Jugendlichen kämpfen seit Februar mit einer Change.org-Petition gegen CETA und haben knapp 80.000 Unterschriften gesammelt. Ihr Plan: die Grünen – allen voran den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann – dafür zu gewinnen gemeinsam mit den Linken das Freihandelsabkommen CETA im Bundesrat zu stoppen.

Diesen Übergabetermin hatte sich das Team Schwabenpower über Monate hart erkämpft. Die Stimmung vor Ort war großartig. Ludwig und sein Team hatten ein Rednerpult organisiert und auch für Musik gesorgt. Als Ministerpräsident Kretschmann eintraf, luden ihn die Jungs auf die Bühne und erklärten, warum CETA schlecht für die Umwelt, unsere Demokratie und unser aller Zukunft ist.
 
Jetzt fördern!

Die Reaktion von Winfried Kretschmann war so ehrlich wie erschreckend. Kretschmann bekannte sich zu CETA und stellte sich damit einmal mehr gegen seine eigene Partei. Dann stieg er abrupt vom Podium. Die Jugendlichen konnten ihn gerade noch zurückrufen und ihm die Unterschriften in die Hand drücken.

Dieser Tag hat gezeigt, dass das Team Schwabenpower noch eine lange Kampagne vor sich hat. Die jungen Menschen werden weiter dafür kämpfen, dass CETA im Bundesrat verhindert wird. Ohne Change.org hätten sie keine Chance, sich Gehör zu verschaffen. Doch damit es den gemeinnützigen Verein Change.org in Deutschland geben kann, brauchen wir Ihre Unterstützung. Bitte werden Sie Förder/in, damit wir Kampagnen wie die vom Team Schwabenpower mit allen Kräften und einem langen Atem begleiten können.
 
Jetzt Förder/in werden!

Nach dieser Aktion am Freitag blicke ich zuversichtlich in die Zukunft – denn Jugendliche wie das Team Schwabenpower sind unsere Zukunft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße

Gregor Hackmack
Vorstand Change.org e.V. 

Presseclub 17.09.2017 - Zwischen Hass und Behaglichkeit - Brauchen wir eine andere Politik?

So. 17.09.2017, 12.03 - 13.00 Uhr

Zwischen Hass und Behaglichkeit -
Brauchen wir eine andere Politik?


Zu Gast:

  • Nico Fried, Leiter der Parlamentsredaktion, Süddeutsche Zeitung
  • Christiane Hoffmann, Stellvertretende Leiterin des Berliner Hauptstadtbüros von "Der Spiegel"
  • Annette Binninger,Recherche-Chefin und Mitglied der Chefredaktion der Sächsischen Zeitung
  • Ulf Poschardt, Chefredakteur, Die Welt

  • Moderation:
    Jörg Schönenborn
    Mitglied der Atlanikbrücke
    Foto: Kopfzeile, mitte
    Bilder: Screenshots

    Wenn die Meinungsforschungsinstitute richtig liegen, dann wird am nächsten Sonntag zum ersten Mal seit den 50er Jahren eine Partei aus dem rechten Spektrum in den Bundestag einziehen.

    Dann hätte der zeitgenössische Nationalismus, der sich anderswo in Europa schon längst etabliert hat, auch im Bund seine eigene Partei: Die AfD. Künftig säßen sechs Parteien im Parlament, was die Regierungsbildung nicht einfacher machen würde. Rechnerisch wahrscheinlich sind nur eine Große Koalition zwischen Union und SPD oder ein Jamaika-Bündnis zwischen Union, FDP und Grünen.

    Politische Spaltung?
    Weshalb gibt es nun auch in Deutschland eine wachsende Sympathie mit nationalistischem Gedankengut und eine Zersplitterung der Parteienlandschaft? Fakt ist, dass wir zurzeit eine politische Spaltung erleben, wie wir sie bis jetzt nicht gekannt haben. Auf der einen Seite sagt eine Mehrheit der Deutschen, dass sie mit der Arbeit der Bundeskanzlerin zufrieden sind, auf der anderen Seite schlägt Angela Merkel bei ihren Wahlkampfauftritten insbesondere in Ostdeutschland unglaublich viel Wut und Hass entgegen, sodass man sich fragt:

    Was ist los in diesem Land?
    Woher rührt dieser Frust? Hat das möglicherweise etwas mit der geringen Unterscheidbarkeit der beiden Volksparteien zu tun oder doch eher mit der Schwäche der derzeitigen Opposition? Oder drückt sich darin eine tiefersitzende Abwendung von der Demokratie und ihren Volksvertretern aus? Welche Politik und welches Bündnis wären jetzt nötig, um diese Gräben zu überwinden?

    Sendungshomepage
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    Kommentare

    Otto Carius
    Natürlich brauchen wir eine andere Politik. Die Merkel-Regierungen haben alle gegen dem Amtseid "zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln und Schaden von ihm abzuwenden!" Der Bruch des Amtseids ist gleichzusetzen mit dem Bruch des Treueeids früherer Zeiten gegenüber dem Souverän! Und in einer Demokratie its das Volk der Souverän! Die heutigen Eidbrecher sollten mal in die Geschichtsbücher sehen, wie in früheren Zeiten der Treuebruch gegenüber dem Souverän sanktioniert wurde! Verbannung war noch eine milde Strafe! Wenn die heutigen Eidbrecher sich nicht umbesinnen und eine Politik für den Souverän, das deutschen Volk machen wird dies in absehbarer Zeit entsprechende Konsequenzen haben, denn irgendwann hat auch der geduldigste und/oder dümmste Esel genug von seinen Peinigern!

    B.Tester
    Da fehlt doch noch was...Wenn sich die Rentner ihrer Macht an der Wahlurne bewusst wären würden sie die asozile Rentenpolitik unter merkel abwählen!Mir kann doch keiner erzählen das man mit Minitenten ein gutes Leben im Alter führen kann.Man hat aus der Rentenkasse weit über 800 Milliarden rausgeklaut und für andere Zwecke missbraucht.Das ist der eigendliche Skandal.Und das Wort Pension ist wie zu erwarten war nicht einmal gefallen.Oder habe ich das überhört?

    Hans Zimmer
    @GEZ-Empfänger Schönenborn ("Bei Hartz-IV wird eine defekte Waschmaschine ersetzt!", "Clinton wird erdrutschartig gewinnen!", "Demokratieabgabe!") + GEZ-Empfänger Herres + GEZ-Empfängerin Mikich ("Die österreichische Rente ist der deutschen unterlegen!")- allesamt mit Pensionsanspruch, ohne jemals auch nur einen Cent einzuzahlen - nicht unterschlagen: DIE AfD WILL DEN RUNDFUNKSTAATSVERTRAG mit sofortiger Wirkung wegen einseitigem Vertragsbruch KÜNDIGEN und die geleisteten GEZ-"Gebühren" mit Zins und Zinseszins zurück fordern... Meine Stimme hat sie allein dafür ;- ))

    Klaus Winkler
    Fast 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg gibt es meines Erachtens keine Legitimation mehr für eine Politik die gegen die Interessen des dt. Volkes gerichtet ist unter Verweis auf die damalige Schuld. Und daher ist auch der dt. Steuerzahler nicht verpflichtet sein Sozialsystem für die Welt zu öffnen. Gleichzeitig ist es genau so abzulehnen über eine Euro und EU Politik durch die Hintertür eine dt. Vormacht in Europa wieder anzustreben die mittelfristig die völlige wirtschaftliche Destabilisierung zur Folge hat. So ist das Erscheinen der AFD die diese Themen u.a. aufgreift mehr als überfällig auch im Bundestag.

    STEFFEN BARTELS
    vor allen dingen brauchen wir wahre volksvertreter, sprich: jemanden aus den unteren schichten!! der "SCHULZ" kommt als "MESSIAS" von brüssel nach berlin, vergeigt 3 landtagswahlen, überzeugt beim "DUETT" nur in einem punkt-aggressivität!! wie ticken die sozis eigentlich?? vor jahren hatte man das gefühl, sie stünden über der cdu, dann die kuschelige GROKO & jetzt der tiefe fall, das ER es nun richten muss/soll, aber nicht kann bzw. können wird!! merkel macht es zum 4.mal - davon bin ich fest überzeugt! bin arbeiter & gewiss kein cdu-wähler!! also kann man nur gespannt sein, was sich zur BTW(24.9.) für konstellationen bilden, nur um an der macht zu bleiben (etablierte parteien sind gemeint)! der "normale" wähler hat doch ehrlich gesagt, keinen vertreter mehr!! sind politiker erst einmal gewählt & haben den "duft der macht" genossen, vergessen sie ganz schnell wo sie mal herkamen - dann zählt nur noch "MONEY; KARRIERE & IM ALTER EIN GUTES AUSKOMMEN MIT DEM EINKOMMEN"! TRAURIG!

    Xaver Breitbach
    Merkel ist nicht nur im Osten dieses Landes verhasst ! fake-news Hoffmann vom Spiegel. Merkel, " die Kümmerin" ist auch im Westen, ja europaweit verhasst. Man kann auch einmal die internationale Presse lesen und deuten. Guten Tag

    Hermann Grande
    Woher die Unzufriedenheit? Wir wollten -syrische- -Kriegsflüchtlinge- aufnehmen, keine Männer unbekannter Herkunft. Breitbandausbau, Straßenausbau. Mehr Wohnraum, günstigere Mieten. Eine Politik für klassische Familien mit Kindern, kein Patchworkunsinn, keine Alleinerziehenden. Bankenkontrolle, Euro und Europareform. Was machen die Minister? Maas macht eine Männerfeindliche Politik. Leyen macht die Bundeswehr zur Ganztagskita. Die Mietpreisbremse ging nach hinten los. Unser Breitband ist schlechter als in Rumänien.

    Hans Zimmer
    GEZ-Empfänger Schönenborn: "Die Große Koalition hat eine Politik gemacht, die der Mehrheit des Landes sehr gut gefallen hat!" Fake-News vom GEZ-Empfänger.

    Hans Zimmer
    GEZ-Empfänger Schönenborn: "Das A in AfD steht ja für Alternative..." Vielen Dank, Herr GEZ-Empfänger. Da wär ich ja nie drauf gekommen. Millionengehalt + Millionenpension sind gerechtfertigt.

    Eric Elbinger
    Es ist schrecklich sich das Gerede dieser abgehobenen und völlig ahnungslosen Journalisten anzuhören! Die haben überhaupt keine Ahnung was der AfD-Wähler wirklich will und was ihn umtreibt! Wie kann man sich ins Fernsehen setzen und Menschen, die gegen die Kanzlerin protestieren, als asozial bezeichnen? Blenden diese Menschen völlig aus, was sich auf AfD-Veranstaltungen abspielt? Auch wird hier bejubelt, dass wir so wenige Arbeitslose haben wie noch nie haben. Es wird aber verschwiegen, dass sich die Zahl derjenigen verdoppelt hat, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben können! Menschen die ihr Leben lang gearbeitet haben, werden mit Mini-Renten abgespeist und müssen mit ansehen, wie Hunderttausende ins Land strömen und ein Rundum-Sorglos-Paket, inklusive neuster Wohnungen, bekommen, von dem diese Menschen nur träumen können. Menschen, die niemals in Arbeit gebracht werden können und unsere Sozialsysteme zum Kollabieren bringen werden. Vorurteile? Sicher nicht!

    Prof. Dr. H. Liss
    Ich verstehe gar nicht, dass das hier nie gesagt wird: es gibt keine Konservativen mehr: Wehrpflicht weg, AKWs weg, Homoehe mit einem Handstreich eingeführt. Es geht hier nicht um Angst, es geht um Frust darüber, dass hier eine Frau im Durchmarsch das ganze Land umkrempelt ....wer wie ich (natürlich) nicht AFD wählen will, bleibt angesichts keiner wirklichen Alternativen zurück, alle sind für den Versorgungsstaat, alle sind irgendwie Mitte links und alle sind für Kitas umsonst. Wollen wir das wirklich so weitermachen?

    B.Tester
    Was wer die afd wählt wählt merkel.Ist merkel zur afd gewechselt.?Habe das gar nicht mitbekommem.Wer weckt mich aus dem mekel-Alptraum auf.Wer?

    Klaus Keller
    @Schuster, 17.09.2017, 13:58 Uhr: "Warum es jetzt auf einmal alles "Wirtschaftsflüchtlinge" sein sollen, hat noch niemand erklären können." // Ich will es versuchen. Flucht ist der Weg zu UN-Lager, dort erhalten sie Schutz. Dafür sollte das UNHCR natürlich genügend Geld haben. Die Weiterreise vom UNHCR auf andere Kontinente ist die "Suche nach einem besseren Leben", also banale wirtschaftliche Gründe weil das Leben im Lager recht trostlos sein kann, besonders wenn dem UNHCR das Geld ausgeht. Mit einem Bruchteil der Milliarden, die hier für eine in der Summe aussichtslose Integration verschwendet wird, und mit den Milliarden für die Schlepperindurstrie wäre dem UNHCR vor Ort schon sehr geholfen. Schauen Sie mal bei Wiki unter Kriegsflüchtlinge nach. Bei der Genfer Konvention über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten steht etwas über entmilitarisierte Zonen; Schutzzonen, die es auch in Syrien gibt. Schon ein Grenzübertritt ist nur bei unmittelbarer Gefahr vorgesehen.

    Sonntag, 17. September 2017

    Berliner Senat gibt 10,5 Millionen Euro für Deutsch-Kurse von Asylbewerbern ohne Aufenthaltsrecht aus

    Thema: Asylbewerber

    „Der Senat gibt zu, Asylbewerbern ohne Aufenthaltsrecht seit Jahren kostenlose Deutschkurse anzubieten. Damit stellt sich Rotrotgrün offen gegen die Praxis des Bundes, nur bei guter Bleibeperspektive Integrationsmaßnahmen zu bezahlen", erklärt Hanno Bachmann, AfD-Abgeordneter im Berliner Senat.

    Er stellte am 14. August 2017 dem Senat eine schriftliche Anfrage und fragte unter anderem: „Welche Möglichkeit haben Personen, die die Kriterien des BAMF nicht erfüllen, in Berlin trotzdem an Sprach- und Integrationskursen teilzunehmen?“

    In der Antwort heißt es: „Die Berliner Basiskurse umfassen bis zu 400 Unterrichtseinheiten und können zum Sprachniveau A2 führen. In den Doppelhaushalt 2018/19 sollen dafür insgesamt fast 10,5 Mio. Euro eingestellt werden.“

    Aus der Sicht der AfD ist dies eine „völlige Fehlverwendung öffentlicher Mittel“. Integrationsangebote für Menschen, die absehbar keine Chance auf Anerkennung als Asylbewerber haben und Deutschland darum wieder verlassen müssen, suggerieren auch den Beteiligten, dass sie dauerhaft hier bleiben könnten.

    Die AfD fordert, „die fragwürdigen Deutschkurse sofort zu beenden, denn sie sind reine Klientelpolitik zugunsten einer aufgeblähten Sozialindustrie ohne jeden gesellschaftlichen Mehrwert.“
    Im Koalitionsvertrag des Berliner Senates heißt es (s. 115) , dass sich die Berliner Koalition auf „Bundesebene für die Öffnung der Integrationskurse des BAMF für alle Geflüchteten unabhängig vom Aufenthaltsstatus und von der ‚Bleibeperspektive’ “ einsetzt. Und weiter „Bis dahin wird die Koalition auf Landesebene Deutschkurse auch für diejenigen, die bisher von den Angeboten des BAMF ausgeschlossen sind, anbieten und bedarfsdeckend ausbauen.“ (ks)
    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

    WDR-Doku - Lügen und Wahrheiten zum 11. September 2001

    Thema: USA 09.11.2001

    WDR Dokumentation -
    Aktenzeichen 11/9 ungelöst Lügen und Wahrheiten zum 11 September 2001


    Dieser Film von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski, war die weltweit erste beleuchtend hinterfragende und kritische Dokumentation zu den Ereignissen zum 11. September. Vor lauter Stolz veranstaltete der WDR sogar eine Pressekonferenz. Doch nach einer Hetze des... Na drei mal darf man raten... des Spiegels (Axel Springer SE) wurde der Beitrag nie wieder gezeigt, sogar verfassungswidrig aus dem Archiv "wegzensiert". Auf Anfrage eines Zuschauers war der aus öffentlichen Gebührengeldern finanzierte Film nicht mehr im Archiv. Der Spiegel konnte übrigens keinen Fehler finden sondern machte den Film in der Öffentlichkeit einfach schlecht. Daraufhin wurden die beiden langjährigen Mitarbeiter und Filmemacher entlassen und dürfen nie wieder für den Sender arbeiten.

    12:15 "Auf Druck solcher Veranstaltungen und der Angehörigen der Opfer sah sich die Regierung Bush gezwungen, ein Jahr nach den Anschlägen eine Untersuchungskomission einzurichten unter dem Vorsitz des früheren Außenministers Henry Kissings. Als ehemaliger Sicherheitsberater selbst Mitglied der Geheimdienstgemeinde und damit äußerst umstritten, wei er sich außerdem weigerte seine Geschäftsverbindungen in den arabischen Raum offenzulegen, mußte er schon 2 Wochen später wieder von seinem Amt zurücktreten." So so, man Beauftragte Henry Kissinger, der dafür verantwortlich ist, dass andere Staaten, wie z.B. die demokratisch gewählte Regierung Chiles mit Geheimdienstmethoden gestürzt und in den Krieg geführt wurden, mit der Untersuchung eines solchen Falles... Wer meint dass dieser Mann doch mittlerweile in Rente sein muss der irrt. Sein Einfluss ist nach wie vor stark. In einem Interview sagte er über den Iran, dass es ein größeres Problem sei, als ISIS." Auch Angela Merkel hat ähnlich argumentiert und verteidigte den Verkauf von Panzern an Saudi-Arabien unter anderem mit dem Hinweis der drohenden Gefahr vor dem Iran. Vor der Küste Irans wurden bereits US Kriegsschiffe geschickt. Wenn man sich die Entwicklung im nahen Osten ansieht, hat man das Gefühl, dass alle Menschen, vornehmlich mit einer bestimmten Religionszugehörigtkeit, allesamt niedergemetztelt werden sollen. Als die USA nach dem 11. September und dem darauf folgenden Angriff auf Afghanistan Probleme hatte, im Irak Beweise für Atomwaffen zu finden, um dort ebenfalls einmarschieren zu können, meinte Putin damals dazu:"Wenn ich anstelle der Amerikaner wäre, hätte ich welche gefunden." (Putin 2003)

    Kategorie Menschen & Blogs
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    Kommentare

    Thomas Betz
    Auch wenn ein Flugzeug in die Tower reingerasselt sind, hätte der Zusammensturz der Türme niemals stattfinden können....Zitat Ende, vom Hauptingeneur der die Tower erbaut hat. Die können stundenlang brennen....Aber niemals zusammenbrechen. Es wurde ihm später verboten das zu behaupten.

    Doc Moriarty
    Das schlimmste an dem Ganzen ist, dass die Drahtzieher hinter 9/11 heute noch auf freiem Fuß herumlaufen und bereits weitere Verbrechen begangen haben und weiterhin begehen. Und damit meine ich nicht irgendwelche bärtigen Muselmänner.

    Thomas Betz
    In das Pentagon ist kein Flugzeug eingeschlagen..das war einwandfrei eine Rakete. Das hat die USA selber gemacht. Man sieht auch ganz genau in einer Kamera in der Nähe vom Pentagon , das es eine Rakete war. Die Türme wurden regelrecht pulverresiert....Die waren vorher schon präpariert worden.


    Samstag, 16. September 2017

    OXFAM - Geben Sie Menschen eine Perspektive




    Für ein Leben in Würde – Spenden Sie jetzt!







    Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

    2013 brachte der Syrer Jasem Al-Wrewir seine Familie in das jordanische Flüchtlingscamp Zaatari. In Sicherheit – aber in was für ein Leben? Das Camp überfüllt und vermüllt, nur Zelte zum Schutz. Die Familie abhängig von Hilfslieferungen. Ein Leben ohne Würde und Perspektive. Bis Jasem über Oxfams „Cash for Work“-Programm im Abfallmanagement des Camps zu arbeiten beginnt – und wieder Sinn empfindet: „Nach und nach füllt sich die innere Leere, die ich gespürt hatte, als ich nach Zaatari kam.“

    Wie Jasem geht es derzeit Millionen Menschen: Kriege und Katastrophen haben sie entwurzelt, sie stehen vor dem Nichts. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende, damit wir auch ihnen eine Perspektive geben können!
     

    Jetzt spenden!


    Bevor Jasem mit seiner Familie nach Zaatari kam, war er in Syrien ein erfolgreicher Abfallwirtschafts-Unternehmer. Die Familie hatte ein Haus, ein Auto und genug Geld, um gut zu leben. 2013 flohen sie vor dem Krieg: Im Zaatari-Flüchtlingscamp machten Jasem nicht nur die schwierigen Lebensbedingungen zu schaffen. Auch dass er keine Aufgabe hatte und seine Familie nicht selbst versorgen konnte, war schwer für ihn.

    So begann Jasem ein paar Monate nach der Ankunft, im „Cash for Work“-Programm zu arbeiten, das Oxfam gemeinsam mit der GIZ im Auftrag des BMZ aufgebaut hat: Syrische Flüchtlinge erhalten dabei im Austausch für ihre Arbeit ein kleines Einkommen. Jasem stieg in die Leitung eines Recycling-Projekts im Camp ein. Hier konnte er seine Vorkenntnisse in der Abfallwirtschaft einbringen, die Lebensbedingungen im Camp verbessern und auch seine Familie wieder besser versorgen. Das Projekt wurde ihm zur Herzensangelegenheit, es gab ihm wieder Sinn.

    Und nicht nur ihm. Mittlerweile arbeiten über 6.000 Menschen im Recycling-Projekt des Camps: Die Menschen arbeiten in der Müllsammlung und -trennung, bereiten Wertstoffe auf und stellen neue Produkte wie Taschen aus den Wertstoffen her. Vor allem Frauen übernehmen die Aufgabe, andere Camp-Bewohner/innen für Mülltrennung zu sensibilisieren.

    Weltweit gibt es Millionen Menschen, die wie Jasem und seine Familie aus ihren bisherigen Leben gerissen wurden und vor dem Nichts stehen. Oxfam versorgt notleidende Kinder, Frauen und Männer mit überlebenswichtigen Dingen wie Trinkwasser und Nahrung. Das ist wichtig. Aber ebenso wichtig ist es für die Menschen, eine Aufgabe zu haben. Möglichkeiten dafür gibt es viele – sogar in Flüchtlingscamps wie Zaatari. Oft brauchen die Menschen nur etwas Unterstützung und eine kleine Anschubhilfe.

    Bitte helfen Sie uns heute mit Ihrer Spende – schenken Sie Menschen in Not eine Perspektive!

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Herzliche Grüße

    Portrait Marion Lieser




    Marion Lieser
    Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.


    PS: Jasem und seine Familie haben dank Oxfam wieder eine Perspektive: Unterstützen Sie unsere Arbeit jetzt mit Ihrer Spende!





    ARD-Wahlarena 2017 - AZUBI gegen FRAU MERKEL

    Thema: Bundestagswahl 2017

    Junger Pfleger treibt Merkel in die Enge

    Ein Krankenpfleger fragt Angela Merkel, wieso sie nicht mehr für den Pflegeberuf tue. Ihre Antwort stellt ihn nicht zufrieden. Dann bringt der Mann die meist so souveräne Kanzlerin ins Schwitzen.

    13 Tage vor den deutschen Wahlen stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in der ARD-Sendung «Wahlarena» den Fragen ausgewählter Bürger. Im Publikum sass am Montagabend auch Krankenpfleger Alexander Jorde (21). Er warf der CDU-Kandidatin vor, dass im Parteiprogramm die Probleme im Pflegewesen nicht seriös angegangen werden.

    Jorde ist der Ansicht, dass aufgrund des akuten Personalmangels die Belastung der Pflegekräfte immens sei, andererseits aber auch «die Würde der Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen tausendfach verletzt» werde (siehe Video unten).

    «Pflegekräfte fallen nicht vom Himmel»

    Merkel gab daraufhin an, sich für Verbesserungen des Berufs und seiner Bezahlung einsetzen zu wollen. «Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass zum Schluss alles zur besten Zufriedenheit ist, aber es wird mehr Standard reinkommen. Ich hoffe, dass es in zwei Jahren besser ist», sagte sie.

    Die Antwort stellte Jorde nicht zufrieden. Er hakte nach: «Wie wollen Sie es denn schaffen, dass in zwei Jahren schon mehr Pflegekräfte da sind? Die fallen doch nicht vom Himmel», kritisierte der junge Mann. Er forderte von der Politik, durch öffentliche Kampagnen für Pflegeberufe zu werben.

    Pfleger erntet Lob im Internet

    Für seine Hartnäckigkeit gegenüber der Bundeskanzlerin wird Jorde nun gelobt. «Deshalb wollte Merkel keine Bürger beim TV-Duell», kommentierte ein Twitterer. «Kann gar nicht funktionieren: Jorde entlarvt Beschwichtigung der Kanzlerin Merkel zur Pflege», schrieb die Gruppe PflegeZukunft.

    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch



    Merkel in Not, der junge Mann war genial -
    das Versagen der Regierung in der Pflege


    Volksentscheid in Deutschland
    Am 12.09.2017 veröffentlicht
    da kam nur noch von Merkel, "wir müssen, wir werden,, es wird.. Wir müssen reden, Beruf attraktiver machen, alles immer schön in die Zukunft verlagern"

    Kommentare bei Youtube

    Objektive Toleranz
    Der junge Mann hat die „Eier“, die unseren „Qualitätsmedien“ fehlen!
      lupo neu
      BRAVO JUNGE, mein voller RESPEKT. Was Merkel in 12 Jahren nicht geschafft hat, will sie jetzt in 4 Jahren schaffen. Wir dürfen uns nicht weiter belügen lassen. Übrigens das Duell Merkel - Schulz wurde von Merkel vorher mit dem ZDF abgesprochen.

    Die patriotin
    Blablabla Frau Merkel. Bitte nicht werden (in welchem Jahrhundert)sondern müssen. GELD für Asylanten gibt es ja genug, aber für unsere deutschen Landsleute gibt es NICHTS. Sie lügen ohne rot zu werden. Schämen Sie sich. Ich habe mehr Respekt vor dem jungen Mann. Sie sind als Bundeskanzlerin eine Farce.

      lupo neu
      Es gab einen Beschluss der Bundesregierung das die Ost-Renten den West-Renten bis 2016 angeglichen werden. Das konnte nicht realisiert werden, weil angeblich das Geld fehlte. In diesem Jahr wurde beschlossen das jetzt die Ost- Renten bis 2025 angeglichen werden.Sicher in der Hoffnung das die meisten Rentner bis dahin tot sind. GELD für Asylanten, die sich niemals integrieren lassen, gibt es genug. Diese Regierung unter MERKEL ist eine Zumutung. In einem MERKEL- MÄRCHENLAND wollen die meisten nicht leben.

    National Socialist Party of Albania
    Respekt an diesen Mann!

    Jack 1666
    danke, junger mann, für die klare kante! :)

    Rolf XXX
    eigentlich kann man sie nicht mehr sehen und hören...

    A. Dem
    Das Geblubber ist unerträglich! Wir brauchen endlich Eier an der Regierungsspitze!!

    Rattle Snake
    Guter Junge, freut mich das es in der Jugend noch welche gibt mit Power zur ungeschönten Wahrheit, mit der Intelligens u. dem Mut diese auch auszusprechen ohne gleich ausfallend u. beleidigend zu werden. Ich weiß nicht ob ich mich so in der Gewalt hätte gegenüber der Kanzlerdarstellerin!

    Mizou
    Unsere alten Herrschaften, die unser Land aufgebaut und kräftig Steuern bezahlt haben, vegetieren bei billigstem Essen u wenig Zuneigung fast alle vor sich hin - egal, ob die Einrichtung 500 (kaum zu finden!) oder 5000 Euro (für was eigentlich??) kostet! Was für eine Freude einem alten Menschen alleine eine gute Butterbrezel macht, könnt Ihr Euch nicht vorstellen. Aber selbst die wird ihm verwehrt. Zu teuer. Ein Teebeutel für 3 l Wasser muss reichen. Alles wahre Begebenheiten! Wo sind da eigentlich die narzistischen Ehrenamtlichen? Denen sind unsere eigenen Leute wohl zu uninteressant. Es muss ja immer etwas Exotisches sein, mit dem man sich schmücken kann! 😡 Na, Hauptsache, die "Goldstücke" bekommen die Rundumversorgung und die finanzielle Zuwendung, die ihnen zusteht!! Natürlich mit unseren Steuergeldern! Fazit: Bloß weg mit der Raute des Grauens! 💩

    Freitag, 15. September 2017

    change.org - Vorbild Schweden? Nein danke! Pro #BARGELD und keine #BARGELDOBERGRENZE!

    Peter Kindel hat gerade ein Update zur Petition „Keine #Bargeldobergrenze! Bargeldkäufe in unbegrenzter Höhe beibehalten!” veröffentlicht.

    Vorbild Schweden? Nein danke! Pro #BARGELD und keine #BARGELDOBERGRENZE!

    Schweden, fast ohne Bargeld - vorbildlich und ohne Wenn und Aber? Mitnichten – meint Björn Eriksson, der ehemalige Chef der schwedischen Polizei. Schweden setzt immer stärker auf digitalen Zahlungsverkehr. Dabei begeben sich die Schweden auf dem Weg zur bargeldlosen Gesellschaft immer mehr in die Hände der Banken und der Kreditkartenfirmen. Dass dies nicht nur transparent macht, stört den...
    Vollständiges Update lesen

    WeAct.de - Hilfe - Wir brauchen Euch jetzt!

    12.09.2017, 09:12 Uhr
    Hilfe -
    Wir brauchen Euch jetzt!


    Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,
    wir brauchen Hilfe!
    Ihr erinnert Euch vielleicht: Nach der erfolgreichen Übergabe der Unterschriften in Brüssel haben wir uns vorgenommen, auch Finanzminister Wolfgang Schäuble unsere Unterschriften zu übergeben. Aber: Finanzminister Schäuble kann, wie es heißt aus Zeitgründen, nicht nur die Unterschriften von 200.000 Menschen nicht entgegennehmen, für die Übergabe hat uns die Leiterin des Bürgerreferates lediglich einen Referenten aus ihrem Referat angeboten! Damit zeigen Schäuble und sein Stab, welche Bedeutung sie der Meinung und dem Engagement von 200.000 Menschen beimessen.
    Das ist passiert:
    Nachdem wir uns seit dem 27.7. um einen Termin bei Herrn Schäuble bemühen, mehrfach schriftlich mit traditioneller Post, per Einschreiben und auch per Mail angefragt haben, bekamen wir nun gestern eine Antwort, die uns sprachlos macht: zunächst enthält das Schreiben eine zweiseitige Ausführung von der Fachabteilung Griechenland des Ministeriums über das „Anpassungsprogramm/Auflagen/Privatisierung“ … „die zum Ziel haben, das Wachstumspotential zu steigern, damit das Land seine hohe Staatsverschuldung wieder auf ein tragfähiges Niveau zurückführen kann“. Und dass der Privatisierung in diesem Programm ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Leider haben sie die entsprechenden Zahlen nicht genannt: dass seit 2011 bis heute der Erlös aus dem Verkauf des öffentlichen Eigentums, darunter auch das Tafelsilber, lediglich 5 Mrd. € eingebracht hat. Während des gleichen Zeitraums hat Griechenland 50 (!) Mrd. € Zinsen an die Gläubiger gezahlt und die Staatsschulden bezogen auf das BIP sind von 146,25 % in 2010 auf 181,33 % in 2016 gestiegen! Die aktuelle Staatsverschuldung beträgt 328,44 Mrd. €. Und auch wenn in der Fachabteilung wie in der Spitze des Ministeriums JuristInnen und keine ÖkonomInnen sitzen, ist doch selbst für Laien eine Diskrepanz zwischen Ziel und Ergebnis erkennbar!
    Aber wie wir alle wissen, hat die Privatisierung des Wassers ja noch einmal einen ganz anderen Stellenwert. Wasser ist Menschenrecht und keine Handelsware! Hier versucht das Ministerium uns zu beschwichtigen: beide Wasserwerke seien in den Privatisierungsfonds HRADF überführt worden und der im Fonds verbleibende Anteil von EYATH (Wasserwerk Thessaloniki) solle 51% betragen und der von EYDAP (Wasserwerk Athen) 50% und somit der griechische Staat die Kontrolle behalten. Abgesehen davon, dass beide Wasserwerke inzwischen in den neu gegründeten und von den Gläubigern kontrollierten Superfonds überführt wurden, hat Stergios Pitsiorlas seinerzeit Leiter des HRADF, in einem Spiegel-Interview auf die Frage, warum unter diesen Bedingungen ein Untenehmen investieren solle, geantwortet, dass das operative Management bei den Investoren liegen wird. Was das heißt, wissen wir aus den PP-Projekten weltweit. Überall stiegen die Preise für das Wasser und die Versorgung wurde schlechter, weil in Verträgen Gewinne zugesichert werden und dem Management freigestellt wird, wie es diese Gewinne realisiert. Auch deswegen fordern wir die Offenlegung und Veröffentlichung allen Schriftverkehrs sowie der Protokolle der mündlichen Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den Institutionen, den Transfer von EYDAP und EYATH an den Superfonds betreffend.
    Jetzt brauchen wir Hilfe: Bitte macht mit bei unserer E-Mail-Aktion
    Jetzt brauchen wir weiter Eure und Ihre Unterstützung! Schreiben Sie Herrn Dr. Schäuble Ihre Meinung und fordern Sie ihn auf, die Unterschriften entgegen zu nehmen.
    An: wolfgang.schaeuble@bundestag.de und ins CC: buergerreferat@bmf.bund.de
    Am besten geschieht dies mit Euren eigenen Worten, damit die Mails nicht herausgefiltert werden können.
    Wer lieber eine Vorlage möchte, könnte diesen Dreizeiler benutzen:
    „Herr Dr. Schäuble, bitte nehmen Sie das Anliegen von mehr als 200.000 UnterzeichnerInnen ernst. Nehmen Sie unsere Petition gegen die Wasserprivatisierung in Griechenland persönlich entgegen oder beauftragen Sie eine politisch verantwortliche Vertretung ihres Ministeriums, z.B. einen Staatssekretär, die Unterschriften in Empfang zu nehmen.“
    Und noch zum Schluss, da wir häufig gefragt werden, wie die 200.000 Unterschriften zustande kommen. Wir haben – außer den Unterschriften unter die deutschsprachige Version der Petition – auch Unterschriften über die Internetplattform wemove in verschiedenen Sprachen gesammelt, 200.000 ist die Summe beider Plattformen.
    Soweit erst einmal.
    Über eure und Ihre Unterstützung würden wir uns wirklich freuen!!
    Und noch ein Hinweis: auf der Seite www.griechenlandsoli.com ist alles über Griechenland zu finden, auch das Statement von Rolf Becker gegen die Privatisierung des Wassers und vor allem auch das Dankeschön an Euch für die großartige Unterstützung von Yiorgos Archontopoulos, Präsident der Gewerkschaft der Wasserwerker in Thessaloniki.
    Mit freundlichen Grüßen
    Imke Meyer
    Georg Brzoska, Marianna Grigoraskou; Claus Kittsteiner, Monika von zur Mühlen
    (Bundesweites Netzwerk der Griechenlandsolidarität)
    P.S.: Schreibt uns doch kurz über das Kontaktformular auf der Petitionsseite (einfach auf meinen Namen dort klicken), wenn Ihr eine E-Mail versendet habt. Dann bekommen wir ein bisschen mit, wie viele von euch sich an der Aktion beteiligt haben. Sagt uns auch gerne Bescheid, wenn Ihr Rückmeldungen bekommt.

    Imke Meyer hat diese Petition auf WeAct gestartet. Verändern auch Sie Politik mit WeAct und starten Sie eine Petition!.